Eisstöckler, Schnalzer und Schützen feierten gemeinsam mit vielen Besuchern

 

PERACH (schl) – Dem optimal wetterbegünstigten und bis in die späten Abendstunden überaus gut besuchten Peracher Dorffest am vergangenen Samstag ging traditionell nachmittags der Jahrtag der örtlichen Vereine mit den Schnalzern, dem Eisstock-Club und den Schützen zum Gedenken der Verstorbenen voraus. Jene fünf Mitglieder, die innerhalb eines Jahres von ihren Vereinen zur letzten Ruhe begleitet wurden, wurden namentlich von Pfarrer Hans-Hermann Holm-elin verlesen.

Der Seelsorger hielt den Gottesdienst vor dem Portal der Peracher Kirche. In der Predigt offerierte er, beim oft zu Nutzlosigkeit verurteilten Unkraut im Gegensatz zum lebenswichtigen Weizenkorn sage Jesus, es solle beides wachsen und die Natur bestimmen. Bezogen zur Menschheit im Gleichnis zur Botschaft des Evangeliums, werde im Endeffekt vergleichsweise Gutes in christlicher Demut und Bescheidenheit sich stärker durchsetzen, somit letztendlich das Wachsen und Gedeihen des Weizenkorns überwiegen.

Schnalzervorstand Franz Schweiger verlas Passagen aus dem „Buch der Weisheit”. Der Pfarrer versäumte nicht zu erwähnen, dass das anschließende Dorffest eine gute Gelegenheit biete, außerhalb des geschäftigen Alltags einige gemütliche Stunden miteinander zu verbringen und das Füreinander zu vertiefen. Das musikalische Geleit mit Kirchenliedern gab die Musikkapelle Ainring unter der Leitung von Hans Mühlbauer..

Nach Gebeten und Fürbitten, vorgetragen von den Kindern Isabell und Benedikt Prantler und das von den Musikern intonierte Lied vom „Guten Kameraden” dankte heuer turnusgemäß Alexander Fuchs, 1. Vorsitzender des Eisstockclubs Perach, all jenen, die in der Vergangenheit in oft schwierigen Jahren Verantwortung übernahmen, die die Vereine mit Leben erfüllt und somit erhalten haben. „Für eure Verdieste und die Verbundenheit ein herzliches Vergelts Gott. Wir werden euch immer ein ehrendes Andenken bewahren”, so Fuchs, der als Zeichen des Dankes namens aller drei Vereine eine mit einer Seidenschleife versehene Blumenschale vor der Gedenkstätte legte.

Pfarrer Hans-Hermann Holmelin hielt den Freiluftgottesdienst am Jahrtag der Peracher Vereine

Pfarrer Hans-Hermann Holmelin hielt den Freiluftgottesdienst am Jahrtag der Peracher Vereine

 

Von Franz Schweiger galt der Dank zum Schluss, vor allem dem Geistlichen und seinem Kirchendienst, besetzt mit Helmut Soraruf und Ministrant Hansi Gamstatter der Mesnerin Erika Geigl, ebenso der Ainringer Musikkapellenabordnung unter dem Dirigat von Hans Mühlbauer, den zahlreichen Besuchern, allen Helferinnen und Helfern, sowie Spendern und Gönnern, die zum Gelingen des Dorffestes im Zeichen der Kameradschaftspflege beitragen. Stellvertretend wurde dem anwesenden 2. Bürgermeister Gerhard Kern für die Unterstützung durch die Gemeinde Ainring ein anerkennendes Lob ausgesprochen.

Eine Abordnung der Musikkapelle Ainring unter der Leitung von Hans Mühlbauer umrahmte die Feldmesse mit Kirchenliedern

Eine Abordnung der Musikkapelle Ainring unter der Leitung von Hans Mühlbauer umrahmte die Feldmesse mit Kirchenliedern

 

Die Ainringer Musiker spielten hernach noch stundenlang schwungvoll bis in die ungetrübte sternenklare Nacht. Mit Trachtentänze erfreuten Buam und Dirndln aus den Reihen der vier Peracher Vereine, die dem GTEV „Edelweiß” Hammerau-Ainring angehören. Gute Stimmung herrschte an den Tischen und Sitzreihen am verkehrsfreien Dorfplatz des Ziegelweges bei einer herrlich lauen Sommernacht. Die Besucher wurden mit frischen Getränken, köstlichen Schmankerln vom Grill, aber auch mit duftendem Kaffee und selbst gebackenen Kuchen und Torten bestens verköstigt.

Riesenspaß hatten die Kinder beim anschließenden Dorffest an den mehr als 20 Meter langen Gummischlangen.

Riesenspaß hatten die Kinder beim anschließenden Dorffest an den mehr als 20 Meter langen Gummischlangen.

Zahlreiche Spielmöglichkeiten fanden die Kinder vor unter anderem auf den beiden langen „Gummischlagen”, die zu allerlei Akrobatik animierten. Gefragt war auch das Kinderschminken, wobei sich Monika Poschner – die Tochter des Schützenvorstandes Alois Fritzenwenger hatte heuer geheiratet – über mangelnde Arbeit nicht zu beklagen hatte.

Fotos: Schlosser

Schießfreie Zeit kulinarisch mit fremdem Sportgerät überbrückt

In der Sommerpause treffen sich die Peracher „Almenrausch”-Schützen einmal monatlich zum Stammtisch um die „schießfreie Zeit” zu überbrücken und Neuigkeiten der bevorstehenden Termine auszutauschen. Oftmals stehen diese Treffen unter einem bestimmten Motto. Kürzlich schwang man sich aufs Radl mit dem Ziel zum „Raggei Bräu” in das „drent da Grenz” benachbarte Acharting.
Bei optimalem Radlwetter starteten die “Traditions-Radler” und Neueinsteiger vom Treffpunkt am Kraftwerk an der ehemaligen Grenze zunächst entlang der Salach und entlang der Salzach. Bei der ersten Brücke überquerte man die Salzach und radelte auf Radwegen oder Nebenstraßen über Bergheim, Muntigl, Siggerwiesen, Lederersiedlung, Anthering zum Ziel nach Acharting wo alle ohne bemerkenswerte Steigungen meistern zu müssen, wohlbehalten ankamen. Während des Radelns erfreuten sich die Beteiligten immer wieder an den herrlichen Ausblicken in die heimische Bergwelt, dem Voralpenland und der stolzen Festung Salzburg über der Mozartstadt.
Am Ziel war im Biergarten beim „Raggei-Bräu” für die grenznahen oberbayerischen Gäste ein schattiges Platzerl reserviert. Dort hatten auch die bereits eingetroffenen Fahrgemeinschaften Platz genommen. Bei schmackhaftem Bier mit herzhaften kulinarischen österreichischen Köstlichkeiten konnten die „anstrengenden Strapazen” sofort vergessen werden.
Aber alles hat ein Ende und so machten sich die Peracher Schützen nach einem “stärkenden” Getränk wieder auf den Heimweg, wo alle wieder unfallfrei in ihrer bayerischen Heimat ankamen. Diesen Ausflug kann man wohl unter dem Motto „kulinarische Reise” einreihen. Alle Teilnehmer waren sich zu einer „Wiederholungstat” in der nächsten Sommerpause einig.

Am Donnerstag, 7. August ist der Monatstreff im Stüber’l in Perach und am Mittwoch, 3. September steht ein Besuch des Vermessungsamtes Freilassing zusammen mit den Schützennachbarn aus Brodhausen auf dem Programm. Dieses wurde vor einigen Jahre schon einmal zusammen besucht. Den Teilnehmern wurde damals die Entstehung der Flurkarte und Vermessung gezeigt. In diesem Jahr geht es um das “Aktuelle” und „Moderne“. Möglichkeiten und Informationen der Geodaten Bayern für den Bürger und Anwender gilt es zu erfahren.

Erlebnisreicher Tag im Tierpark und Blütenpracht im Botanischen Garten.

Bei angenehmen Ausflugswetter ging es im voll besetzten Bus in die Landeshauptstadt München. Ein Ausflug für Jung und Alt: Ausflügler besuchten in Gruppen den Tierpark Hellabrunn oder das Schloss Nymphenburg mit Botanischen Garten.

Der Tierpark München wurde 1911 als erster Geo-Zoo der Welt gegründet und zieht jährlich ca. 1 622 000 Besucher an. Ein Magnet des Münchner Tierparks sind derzeitig die Eisbärenbaybs Nela und Nobby. Konkurrenz bekamen sie vom doppelten Zwillingsnachwuchs bei den Affen. Für die Mitglieder mit Kindern war das Ausflugsziel natürlich die Nr. eins, wobei sich so manch älterer anschloss. Der mehrstündige Aufenthalt verging wie im Fluge, galt es doch die vielen Kontinente mit 19 000 Tieren und 750 Arten zu bestaunen. Ob Europa, Afrika, Australien, Elefantenhaus die Dschungel- oder Polarwelt um nur einige zu erwähnen. Natürlich durfte ein Abstecher zum Streichelgehege nicht fehlen. Eine Rast in einem der Gastronomien rundeten den erlebnisreichen Tag für die Zoobesucher ab.

Die Ausflügler welche sich für das Schloss Nymphenburg entschieden kamen auch voll auf ihre Kosten. Allein das Schloss welches 1664 erbaut wurde mit seinen prunkvollen Fassaden, verschiedenen Museen und großzügig angelegten Schlosspark ist ein Besuch wert. 300 000 Besucher jährlich können sich nicht irren. Im ausgeklügelten Kanalsystem versorgt die Würm die Teiche und Wasserflächen. Die Mitglieder genossen den Spaziergang um das Schloss sowie im Schlosspark mit seinen Springbrunnen. Einen Besuch des Botanischen Gartens konnte man sich angesichts des angenehmen Wetters und der Blütenpracht zu dieser Jahreszeit nicht entziehen. Der Garten auf über 21 Hektar mit 16 000 Pflanzenarten und 350 000 Besuchern zählt zu den bedeutendsten Gärten der Welt. Das Alpinum mit Alpenblumen aus aller Welt, der Rhododendronhein, Irisgarten und Frühlingsgarten usw. usw.. Ein Besuch der 4 500 qm Gewächshausflächen in denen die Orchideen vor Blüten nur so strotzen sowie das Palmen- und Kakteenhaus durfte natürlich nicht fehlen. Bei einer Stärkung im Restaurant schwärmte man von der Blütenpracht. Aber alles hat ein Ende und man machte sich nachdem man die fröhlich einsteigenden Zoobesucher wieder abholte auf den Heimweg.

Bei einer Einkehr beim Hinterwirt in Übersee am Chiemsee gleich neben der Kirche lies man den Tag ausklingen. Viele besuchten die von weiten sichtbare im unverputzten Ziegelbau errichtete neugotische Kirche aus dem 20. Jahrhundert. Diese ist mit 50m Länge und seinen 75m hohen Turm schon ganz beachtlich. Innen ist die Pfarrkirche mit einem Hochaltar mit linken und rechten Seitenaltar prunkvoll ausgestattet. Die 14 Kreuzwegstationen sind im Halbrelief geschnitzt, die Deckengemälde stellen Situationen vom Fischfang dar, die Bleiverglasung der farbenfrohen Fenster und die Orgel mit seinen 24 Registern vervollständigen das Ambiente der sehr schönen Kirche. Mit schönen Eindrücken des Tages kamen die Peracher Ausflügler wieder gut am Ausgangspunkt in Perach an.

SG Almenrausch Perach und SG Alpenrose Brodhausen pfegen ihre Kameradschaft

Unter dem Motto „alte Traditionen soll man nicht abreißen lassen“ fand kürzlich die Rundenwettkampffeier der Luftgewehr- und Luftpistolen-Mannschaftsschützen der SG “Almenrausch” Perach und der SG “Alpenrose” Brodhausen statt. Die Schießsaison wird somit gemeinsam beendet. Aber vor allem die gute Nachbarschaft und das kameradschaftliche Miteinander soll gepflegt und gefestigt werden. Den aktiven Schützen und Betreuern dankten die Vereinsfunktionäre für den sportlichen Einsatz.
Im Schützenstüberl der SG Perach trafen sich die Schützinnen und Schützen beider Vereine. Beide können auf unterschiedliche Erfolge zurückblicken. Die Pistoleros der SG Perach steigen als Gruppensieger auf und die LG-Schützen müssen sich in diesem Jahr nach letztjährigen Aufstieg mit hinteren Plätzen begnügen. Die neu gegründete 2. Mannschaft aus Perach konnte Erfahrungen sammeln. Die SG Brodhauser kann nach letztjähriger schlechterer Bilanz auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken. Nach den Abstiegen geht es heuer wieder aufwärts und sie startet im kommende Jahr in höheren Klassen. Beiden Vereinen ist es erfreulicherweise gelungen, Nachwuchsschützen in den Mannschaften zu integrieren. Die Platzierungen sollte bei der Rundenkampffeier nicht im Vordergrund stehen, denn mit Sicherheit hat auch heuer wieder jeder Aktive sein Bestes gegeben.
Um den Abend aufzulockern, fand auch heuer wieder ein Dreikampf aus Maßkrugschieben, Darten und Schießen statt. Beim Schießen waren nicht, wie üblich, möglichst viele Ringe gefragt: Platz eins ging an den Schützen mit den wenigsten Ringen wobei ein 0-er mit 20 Ringen gewertet wurde.
Besonderes Geschick mit verdientermaßen Siegplätze bewiesen in den einzelnen Bewerben beim Maßkrugschieben Andi Demmelmair 1700 Punkte (Brodhausen), Jenny Maxheim 198 Punkte (Perach) beim Darten und Albert Romstädter mit 13 Punkte (Brodhausen) beim Schießen. Der Sieger des Bewerbes wurde jedoch aus dem Schnitt seiner jeweiligen Platzierung in den Einzelbewerben ermittelt. Die Bestplatzierten erkämpften sich den gleiche Schnitt ,wobei Albert Romstädter einen Klassensieg erreichte. Somit ging Platz 1 an Albert Romstädter (Brodhausen/Schnitt 5,0000) vor Markus Burgthaler (Perach/Schnitt 5,0000). Den dritten Platz erkämpfte sich mit einen Schnitt von 6,0000 Daniela Romstädter vor Fritz Eberherr mit 7,6667 Schnitt.
Mit trinkbaren Preisen wurden die Sieger belohnt. Höhepunkt des Abends ist und bleibt jedoch die Bekanntgabe des Gewinners und Wanderpokals – des so genannten Loserpokals. Sieger des „begehrten“ Trostpreises aus der Antike war 2014 (Brodhausen) Daniel Demmelmair mit einem Schnitt von 19,3333.
Die Schützen zeigten, dass ihre Kondition nicht nur beim Schießen sehr gut ist, sondern auch beim Feiern. Deutlich nach Mitternacht fand das lustige Treiben ein Ende. Weitere gemeinsame RWK-Feiern werden künftig stattfinden, schon alleine wegen des Loserpokals.
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Das kameradschaftliche Miteinander der Brodhauser und Peracher Schützen hat jahrelange Tradition und wurde auch heuer wieder mit einer gemeinsamem Rundenwettkampfabschlussfeier kulinarisch, einem sportlichen Dreikampf, sowie in zünftiger und gemütlicher Atmosphäre im Schützenstüberl der SG Perach begangen.

 

P1060085-rIm Bild von links die fünf Preisträger: Daniela Romstädter (3.), Markus Burgthaler (2.), Daniel Demmelmair (mit dem “Loserpokal”). Gesamtsieger Albert Romstädter und Fritz Eberherr (4.).

Bürgermeister Hans Eschlberger bedankte sich bei den Ehrenamtlichen seiner Ainringer Gemeinde

Im Haus der Kultur in Ainring haben vor zahlreichem Publikum von 1. Bürgermeister Hans Eschlberger, assistiert von den Stellvertretern Gabriele Noreisch und Gerhard Kern, ehrenamtlich tätige Mitbürger gewürdigt und ausgezeichnet. Die Geehrten erhielten unter anerkennendem Applaus im vollbesetzten Saal jeweils die dekorative Urkunde und eine Ehrenamtsmedaille.

In seiner Ansprache stellte 1. Bürgermeister Hans Eschlberger fest, dass die 17 Persönlichkeiten, die mit der Ehrenamtsmedaille ausgezeichnet würden, sich in den Vereinen und der Gemeinschaft in ganz besonderer Weise verdient gemacht hätten. Das neue Ainringer Gemeindelogo beinhalte nicht ohne Grund den Zusatz „Eine starke Gemeinschaft”.

Eine starke Gemeinschaft brauche Leute, die sich mit Energie, Ausdauer und mit großer Leidenschaft einbringe und so für die Allgemeinheit unschätzbar wertvolle Dienste in verschiedene Sparten leiste, sei es in Sport, Musik, Chor, Traditions- und Brauchtumspflege, Seniorenarbeit, Ausbildung sowie Jugendleitung in Hilfsorganisation. Der Bürgermeister zählte beispielhaft die vielfältigen Möglichkeiten auf, zutreffend zu den zu ehrenden Personen.
Mit Stolz könne die Gemeinde auf einen großen Personenkreis verweisen um im Dienste für die Allgemeinheit zugleich Vorbilder für alle Generationen zu sein, besonders für die Jugend, sagte Eschlberger und fügte an: „All diese Bürgerinnen und Bürger haben eines gemeinsam – sie nehmen sich Zeit für andere. Die Zeit ist ein wichtiger Wert. Dafür haben die Indianer einen schönen Satz gefunden: `Wer sagt, ich habe keine Zeit, der sagt, ich habe kein Herz`”.

Den Kreis der Ehrenden rief der Bürgermeister zu: „Ihr habt euch die Zeit genommen, Verantwortung übernommen und Werte vermittelt. Lebensqualität misst sich nicht am Bruttosozialprodukt und an den Wachstumsraten. Lebensqualität und Glück, das wir alle suchen, ist nicht geprägt vom `immer mehr` und `immer schneller`´, sondern vom Für- und Miteinander, gerade auch in unseren dörflichen Gemeinschaften. Ihr macht unsere Heimat lebendig und lebenswert, für alle Generationen, für Jung und Alt, was auch der Kreis der heute Anwesenden eindrucksvoll beweist.” Hans Eschlberger bedankte sich im Namen der Gemeinde Ainring für unermüdlichen Einsatz und Idealismus.
Der Hammerauer FC-Vorsitzende Gernot Althammer nahm die Gelegenheit wahr, sich namens der Vereine bei der Gemeinde zu bedanken, auch dass die Würdigung für Ehrenamtliche und Sportler in einem solch feierlichem Rahmen stattfinde. Sicher gebe dies Funktionären und Sportlern Ansporn und Auftrieb sich weiterhin zu engagieren, auch sei dies Bestätigung der hervorragend erbrachten Leistungen.

Auch wenn Millionen Menschen in Deutschland im Sportverein Sport treiben und Vorbildern nacheifern, so würde das Gesamtbild des sportlichen Geschehens von den „Stars” geprägt. Doch auch in der Region gebe es genügend Spitzensportler, die mit ihrer Vorbildfunktion Kinder und Jugendliche animieren, es ihnen nachzumachen. Ein Blick in die Runde der Anwesenden im Ainringer Kultursaal beweise, dass es an Top-Leistungen, Rekorden und Medaillen nicht mangle. Nötig seien auch Vorbilder für Fairness und Teamgeist, Vorbilder, die nicht nur das neueste Outfit präsentieren, sondern auch zeigen, dass Sport und Ehrenamt ebenso eine Sache des Persönlichkeitsbildes, des Charakters und eine Frage der Einstellung sei.

Gernot Althammer betonte, Vereine und Hilfsorganisationen hätten auf allen Ebenen die Aufgabe der Integration von ausländischen Mitbürgern und Aussiedlerfamilien übernommen und damit eine wichtige soziale Funktion in der Gesellschaft. Vereine und Verbände seien durch wandelnde Nachfragen nach Sportangeboten gefordert. Entscheidend sei für eine Weiterentwicklung oft der Zustand der benützten Anlagen. Würden diese nicht mehr den Anforderungen entsprechen, müsse man neue Wege gehen, für die jedoch öffentliche Unterstützung nötig sei. „Unsere Gemeinde hat uns bisher mit dem Schaffen und Unterhalt der notwendigen Einrichtungen hervorragend unterstützt”, lobte Althammer. Dies sei mit Hilfe des Gemeinderates, den Mitarbeitern des Bauhofes und der Gemeindeverwaltung unter der Regie von 1. Bürgermeister Hans Eschlberger in den letzten zwölf Jahren in vorbildlicher Weise erfolgt. Der FC-Vorsitzende fügte den Dank an, für die persönliche Präsenz bei Veranstaltungen, Hauptversammlungen, Weihnachtsfeiern, Siegerehrungen sowie der jährlichen Jugendförderung der Gemeinde.

Gernot Althammer wünschte sich vom Bürgermeister und seinem neugewählten Gemeinderat, dass es auch künftiges Ziel der Kommune sein sollte, trotz knapper werdender Haushaltsmittel den Sport im Gemeindebereich bestmöglichst zu fördern und zu unterstützen. Attraktivität und Lebensqualität einer Gemeinde würden wesentlich auch auf vorhandene Sport- und Freizeitanlagen beruhen. Die Frage, ob der Sport ein wichtiger Teil der Gesellschaft oder nur Belastung für den kommunalen Haushalt sei, sollte – so Althammer mit einem Augenzwinkern – von der Gemeinde so eindeutig beantwortet werden wie bisher.
Der Bürgermeister fing den Ball auf und bemerkte, Gernot Althammer werde als künftiger Gemeinderat ein Verfechter sportlicher Belange sein. Man werde sich im Rathaus auch weiterhin den Wünschen und Anliegen, soweit möglich, nicht verschließen.

Aufgerufen für die Ehrung verdienter, ehrenamtlicher Bürger wurden :
BRK-Wasserwacht Freilassing-Ainring: Maria Krinke (16 Jahre Ausbilderschwimmen, 4 Jahre Jugendleiterin, 12 Jahre Schriftführerin).
GTEV Edelweiß Hammerau-Ainring: Franz Hasenöhrl (18 Jahre 2. Vorstand, 6 Jahre Fähnrich), Dieter Nowak (10 Jahre Schriftführer, 12 Jahre Vereinsausschuss, 4 Jahre Kassenprüfer).
Kinder- und Jugendarbeitskreis Mitterfelden: Gerhard Winkler (17 Jahre Kassier, vieljährige Arbeit als Ministrant und Oberministrant in Mitterfelden).
Kirchenchorverein Feldkirchen-Mitterfelden: Rupert Herbst (16 Jahre Kassier), Professor Peter Ullrich (10 Jahre Chorleiter und Dirigent).
Krieger- und Reservistenverein e.V. Ainring: Helmut Moka (20 Jahre Kassier).
Musikverein Ainring: Mathias Wiesbacher (20 Jahre Dirigent), Reinhard Dusch (20 Jahre Vorstand), Lorenz Gaßner (30 Jahre Kassier).
Musikverein Thundorf-Stzraß e.V.: Hans Althammer (4 Jahre Schriftführer, 9 Jahre 1. Vorstand, 7 Jahre 2. Vorstand), Alois Kriechbaumer (24 Jahre Kassier).
Seniorenclub Mitterfelden: Hubert Surrer (12 Jahre 1. Vorstand, 4 Jahre 2. Vorstand, 16 Jahre Reiseleiter).SG Ulrichshögl: Josef Edfelder (24 Jahre Luftgewehrreferent, 5 Jahre Sportwart, 5 Jahre Schriftführer).

SG Almenrausch Perach: Markus Fundeis (15 Jahre 1. Kassier).

TSV 1862 Bad Reichenhall: Ferdinand Kern (10 Jahre Trainer der Nachwuchs- und Wettkampfmannschaft der Schwimmabteilung). Er bedankte sich gesondert, dass die Gemeinde heuer das Schwimmbad für die Austragung der oberbayerischen Jahrgangsmeisterschaften wieder zur Verfügung stellt.

Markus Fundeis (15 Jahre 1. Kassier).

Markus Fundeis (15 Jahre 1. Kassier).

Die Preisverteilung der Jahreswertung mit End- und Königsschießen ist bei der SG Perach der Höhepunkt im Vereinsjahr. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden Mitglieder für ihre langjährige Vereinstreue geehrt. 1. Schützenmeister Alois Fritzenwenger bedankte sich bei den Geehrten im Namen der SG Almenrausch Perach für ihre Vereinstreue.

v.l. Oskar Weber 25 J., Rolf und Anneliese Schmidtler 40 J., Hans Klinger 50 J.

v.l. Oskar Weber 25 J., Rolf und Anneliese Schmidtler 40 J., Hans Klinger 50 J.

 

Für 25-jährige Mitgliedschaft konnte Oskar Weber geehrt werden. Er ist zwar kein aktiver Schütze, vertritt den Verein aber bei verschiedene gesellschaftliche Anlässe. Als Anerkennung erhielt er die silberne Ehrennadel sowie Urkunde des Bayerischen Sportschützenbundes.
Einige Jahre mehr, nämlich 40 Jahre Vereinsmitgliedschaft konnten Anneliese und Rolf Schmidler aufweisen, die nach ihrer früheren aktiven Zeit, die Treue zum Verein hielten. Beide wurde die goldene Ehrennadel des BSSB und des Deutschen Schützenbundes verliehen.
Beachtliche 50 Jahre Vereinszugehörigkeit verzeichnete Hans Klinger, der seit seinem Eintritt bis heute aktiver Schütze ist und keinen einzigen Funken Ehrgeiz dabei verloren hat. Seit 1967 wird sein Name mit den Ämtern als Kassenprüfer und Schriftführer oder als helfende Hand in Verbindung gebracht. Ihm wurde die goldene Ehrennadel des BSSB und des DSB verliehen.

 

Markus Fundeis und Heidi Pöschl

Markus Fundeis und Heidi Pöschl

 

Heidi Pöschl war 15 Jahre im Schützenmeisteramt tätig. Sie war als Beisitzerin und langjährige Schriftführerin tätig. Sie unterstützt und vertritt den Verein auch nach ihrem Ausscheiden im Vereinsgremium.

Markus Fundeis war 15 Jahre unser 1. Kassier und betreute zugleich auch über einen längeren Zeitraum die Kasse vom Dorffest. Bei der letzten Wahl stellte er sein Amt zur Verfügung und wir konnten zum Glück einen Nachfolger finden.

 

Jugendkönig bleibt in der Familie Geisler – Neue Schützenkönigin Monika Fritzenwenger

 

Kürzlich fand bei der SG Almenrausch Perach die Preisverteilung der Jahreswertung sowie End- und Königsschießen verbunden mit dem Geburtstagsschießen von Werner und Marga Wieberger statt. Das End- und Königsschießen, mit Geburtstagsscheibe von Familie Wieberger war für die Peracher Schützen wieder der krönende Abschluss einer ereignisreichen Saison. 1. Schützenmeister Alois Fritzenwenger hieß zahlreiche Vereinsmitglieder willkommen. Höhepunkt des Abends die spannende Königsproklamation.
Bevor die Teilnehmer jedoch ihre errungenen Preise in Empfang nehmen konnten, gaben sie den Königsschuss ab. Ob im Dirndl, Frack oder Schießkleidung war jedem frei gestellt, nur freihändig und möglichst mittig sollte der Schütze die Scheibe treffen. Damit dies „besser“ gelingt, durften die Schützen heuer zuvor wieder entweder ein Stamperl Zielwasser oder einen Schokokuss zu sich nehmen. Um die Entscheidung so spannend wie möglich zu machen, durfte natürlich keiner der Schützen seine Scheibe am Schießstand hereinfahren und anschauen. Dass nicht doch jemand einen Blick riskierte, dafür sorgte 2. Schützenmeister Stefan Prantler mit Argusaugen und vollem Einsatz.

 

Sieger-Endschießen-2014-z-rr

Am End- und Königsschießen hatten 40 Schützen teilgenommen. In der Ring-Meisterwertung LG und LP wurden in den jeweiligen Klassen Geldpreise vergeben. In der Juniorenklasse ging Rang 1 an Nadine Mertl (2 x 94). In der allgemeinen Klasse hatte wiederum Alois Fritzenwenger mit 97 Ringen das sicherste Auge.

Sehr knapp, aber nicht zu bezwingen war bei den Doppelstartern Markus Burgthaler mit 180 Ringen. Nur einen Ring weniger – 179 – folgte Rupert Geigl, genau umgekehrt wie im letzten Jahr. In der Auflageklasse gewann Franz Hogger mit sehr guten 2 x 98 vor Kathi Danzer 1 x 98.
Bei den Pistoleros konnte sich Rupert Geigl (94) den Platz an der Sonne sichern, gefolgt von Markus Burgthaler mit stabilen (92) und Martin Geigl (91). In der neuen Junioren-Klasse erzielte Roland Mulzer 84 Ringe.

Das beste Blattl schoss an diesem Abend Rupert Geigl mit einem 10,36 Teiler. Gefolgt, jedoch mit sicherem Vorsprung, von Markus Burgthaler (14,99) und Martin Geigl (21,35). Jeder teilnehmende Schütze am End- und Königsschießen bekam einen Sachpreis.

Sieger-Geburtstagsschießen-2014-rr
Anlässlich ihrer 75. Geburtstage haben Marga und Werner Wieberger dieses Jahr eine Geburtstagsscheibe auf einen 75-Näherungsteiler ausschießen lassen. Es zählte wer am nächsten an dem Blattl ist, egal ob darüber oder darunter.
Es ging eng her, die Schützen schenkten sich nichts. Sieger mit einem 3,52 Teilerabstand wurde Hans Kästl. Am zweitbesten kam Kathi Danzer mit einem 4,81 Teiler heran und am drittbesten Franz Hogger mit einem 4,84 Teiler.

 

Schuetzenkoenig-Jugend-2014-rr
In voller Erwartung schritt man zum Schlusspunkt und zur Königsproklamation. Der amtierende Jugendkönig Jakob Geißler überreichte die Königskette persönlich. Zunächst krönte er Roland Mulzer als Brezenkönig und Jennifer Maxheim wurde als Wurstkönigin geehrt. Zum neuen Jugendkönig im Jahr 2014 avancierte sein Bruder Christoph Geißler. Aber nun galt es das Rätsel um die Königswürde zu lösen. Mit viel Geschick sorgte Schützenmeister Alois Fritzenwenger für höchste Spannung im Raum. Der letztjährige Schützenkönig Peter Mertel krönte seinen Vornamensvetter Peter Menzl als Brezenkönig. Hans Kästl verdiente sich mit einem 331-Teiler den Wurstkranz.

 

Schuetzenkoenig-Erw-rr

Nur noch auf zwei in Frage kommenden Schützen richtete sich nun das ganze Augenmerk. Mit einem 314-Teiler wurde Monika Fritzenwenger unter großem Jubel aufgerufen und als neue Schützenkönigin gefeiert.
Abschließend bedankte sich der Schützenmeister für die Saison 2013/14 und wünschte eine schöne Übergangszeit ohne Schießsport. Als anstehende Termine nannte er beispielsweise die monatlichen Stammtische, die jährliche Radl-Tour zum Raggei-Bräu und das Mitwirken am Dorffest. Alle neuen Infos sind unter www.sgperach.de nachzulesen und werden natürlich zeitgerecht in der Presse veröffentlicht.
Die frisch gekürte Königin ließ man im noch gemütlichen Beisammensein oftmals hochleben.
Aus der Ergebnisliste, Endschießen:
LuftgewehrSchüler/Jugend: 1. Jakob Geisler 2×73 Ringe, 2. Nina Mertl 73. – Junioren: 1. Nadine Mertl 94, 2. Christoph Geißler 92, 3. Jennifer Maxheim 90. – Allgemeine Klasse: 1. Alois Fritzenwenger 97, 2. Florian Moosleitner 95, 3. Monika Fritzenwenger 93, 4. Stefan Prantler 92, 5. Peter Menzl 91, 6. Werner Danzer 90, 7. Bianca Kästl 90, 8. Markus Burgthaler 88, 9. Rupert Geigl 85, 10. Hans Geigl 74.
LuftpistoleJugend: 1. Roland Mulzer 84.
Luftpistole allgemeine Klasse: 1. Rupert Geigl 94, 2. Markus Burgthaler 92, 3. Martin Geigl 91, 4. Peter Mertl 90, 5. Edi Reichl 86, 6. Peter Menzl 79, 7. Alois Fritzenwenger 63, 8. Markus Matschke 54.
Luftgewehr AuflageSenioren: 1. Franz Hogger 2×98, 2. Kathi Danzer 98, 3. Georg Wurdak 4×95, 4. Hans Klinger 2×95, 5. Werner Wieberger 2×93, 6. Erwin Danzer 91, 7. Hans Kästl 88, 8. Reingard Mertl 88.
Doppelstarter LG+ LP: 1. Markus Burgthaler 180 88 LG – 92 LP, 2. Rupert Geigl 179 85 LG – 94 LP, 3. Peter Menzl 170 91 LG – 79 LP, 4. Alois Fritzenwenger 160, 5. Martin Geigl 159.
Geburtstagsscheibe,alle Klassen: 1. Hans Kästl 3,52 Teilerabstand, 2. Kathi Danzer 4,81, 3. Franz Hogger 4,84, 4. Monika Fritzenwenger 7,14, 5. Alois Fritzenwenger 8,44
Blattlwertung, alle Klassen:1. Rupert Geigl 10.36-Teiler, 2. Markus Burgthaler 14.99, 3. Martin Geigl 21.35, 4. Peter Mertl 25.20, 5. Florian Moosleitner 34.57, 6. Alois Fritzenwenger 34.65, 7. Edi Reichl 42.65, 8. Georg Wurdak 43.83, 9. Kathi Danzer 44.75, 10. Stefan Prantler 45.10 (insgesamt 31 in der Wertung),
Jugendkönige:1. Christoph Geisler 260-Teiler, 2. Jennifer Maxheim 340, 3. Roland Mulzer 838-Teiler.
Schützenkönige:1. Monika Fritzenwenger 314-Teiler, 2. Hans Kästl 331-Teiler, 3. Peter Menzl 369-Teiler.

Hauchdünne Entscheidung bei den Pistolen- und Auflageschützen

Kürzlich fand bei der SG Almenrausch Perach die Preisverteilung der Jahreswertung sowie End- und Königsschießen, verbunden mit dem Geburtstagsschießen von Werner und Marga Wieberger statt. Die Preisverteilung ist der Höhepunkt im Peracher Schützenjahr. 1. Schützenmeister Alois Fritzenwenger hieß zahlreiche Vereinsmitglieder willkommen. Im besonderen, Ehrenschützenmeister Franz Hogger und das Ehrenmitglied Hans Kästl.

Die Preisverteilung gilt bei der Schützengesellschaft Almenrausch Perach als Höhepunkt der Schießsaison. Deshalb werden im Rahmen dieser Veranstaltung auch verdiente Mitglieder geehrt. Alois Fritzenwenger konnte mit Assistenz seines 2. Schützenmeister Stefan Prantler einigen Vereinsmitgliedern für ihre langjährige Vereinstreue Oskar Weber 25 Jahre, Anneliese und Rolf Schmidtler 40 Jahre und Hans Klinger 50 Jahre danken und ehren. In der Saison 2013/14 mussten zwanzig Schießabende für die Jahreswertung absolviert werden. Es beteiligten sich 30 Schützeninnen und Schützen, wovon vier zusätzlich als Doppelstarte antraten. Dank dem Eigentümer Christian Schaider konnte dieses Jahr wieder „Dahoam in Perach“ gefeiert werden.

Einleitend bedankte sich 1. Schützenmeister Alois Fritzenwenger für den reibungslosen Ablauf des Schützenjahres bei allen Helfern und Spendern die den Verein unterstützten, sowie allen die den Verein auf weiterführenden Meisterschaften vertraten. Lobend erwähnte er die Arbeit der Jugendbetreuer, dem Schreiber- und Auswertungsteam und im Besonderen die Erstellung der Chronik, die von Ehrenschützenmeister Franz Hogger akribisch geführt wird. Die Bewirtung wurde in dieser Saison gut aufgeteilt, vielleicht findet sich aber noch der ein oder andere zur Entlastung. Ein Dank ging ebenso an alle Rundenwettkampf-Schützen, den Luftgewehr- und Luftpistole-Mannschaften sowie an die Fahrer, die dafür sorgten, dass wieder alle gut nach Hause kamen.

In der Sommerpause stehen noch kleinere Renovierungsarbeiten an, die allerdings mit vereinten Kräften schnell erledigt sein sollten. Zu absolutem Dank verpflichtet ist man seitens der Schützengesellschaft beim „Mädchen für alles“ – dem unverwüstlichen Hans Kästl. Aus der einstigen „Einmann-Firma“ wurde nun mit seiner Gattin Heidi eine GmbH. Beide sorgen wöchentlich für Ordnung im Schießstand-, Stüberl und den Toilettenanlagen. 2. Schützenmeister Stefan Prantler bedankte sich im Namen der Mitglieder beim „Alois“ für alle seine Mühen und Verdienste für den Verein im vergangenen Jahr.

Für das Mitwirken an der kompletten Wertungsserie wurden die Teilnehmer bei der Siegerehrung mit Speck und Brot im Sacker’l belohnt. Die Jugend bekam zusätzlich noch Medaillen von Gold bis Bronze je nach Platzierung. Den besten Schnitt mit dem Luftgewehr erzielte – wie so oft – Schützenmeister Alois Fritzenwenger in der Herren-/Altersklasse mit 185,45 Ringen und konnte sich so den Titel des Gesellschaftsmeisters wiederholt sichern. Somit geht er auch in der Saison 2014/15 mit der Startnummer 1 an den Stand. Über die Saison werden 400 Schuss (4000 mögliche Ringe) auf die Jahreswertung abgegeben. Mit nur zwei Ringen Vorsprung in der Seniorenklasse C sicherte sich Georg Wurdak vor Franz Hogger den Jahresmeistertitel. Mit einem Wimperschlag von nur drei Ringen ließ Markus Burgthaler seinen Kontrahenten Rupert Geigl hinter sich und gewann die Luftpistolen-Wertung in der Schützenklasse. In der Kleinen-Wertung galt es zehn Wertungen zu absolvieren. Die Beteiligten durften sich über ein etwas kleineres Brotzeitsacker’l freuen.

 

Die Doppelstarter mussten 20 Wertungen in ihrer Erst- und 10 in ihrer Zweitdisziplin absolvieren. Die beste Jahresbilanz bei den Doppelstartern erzielte erneut Markus Burgthaler mit insgesamt 4425 Ringen. Knapp gefolgt mit 4404 Ringen von Alois Fritzenwenger, der in der LG Wertung unschlagbar war, jedoch in der LP-Wertung noch ein wenig Übung braucht. Der Sieger erhielt einen Erinnerungspreis und wird auf der Jahreswertungsscheibe verewigt.

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Auf Blattlkönig kommt je Wertung das beste Blattl zum Zug und hierbei werden die drei besten Blattl aus den 20 Wertungen des Schießjahrs 2013/2014 addiert. Kathi Danzer erreichte mit einer Teilersumme von 52,1 (13,80, 17,9 und 20,40 Teiler) den ersten Platz. Zweiter wurde mit unter anderem dem besten Blattl von 5,7 in der Summe allerdings „nur“ 57,9 Georg Wurdak. Dritter wurde Werner Danzer mit einer Teilersumme von 58,40. Fünf Gutscheine wurden vergeben. Alle weiteren Platzierten bekamen als Trost einen Osterfladen als Geschenk.

 

Die Ringschnitt-Ergebnisse auf einen Blick:

Luftgewehr, Schüler: 1. Nina Mertl (130,35). – Jugend: 1. Nadine Mertl (174,90, 2. Jennifer Maxheim (168,35), 3. Jakob Geisler (154,10), – Junioren: 1. Christoph Geisler (175,58). – Damen: 1. Monika Fritzenwenger (183,20), 2. Bianca Kästl (172,53). – Schützenklasse: 1. Florian Moosleitner (183,95), 2. Werner Danzer (168,85). – Herren-Altersklasse: 1. Alois Fritzenwenger (188,05, Gesellschaftsmeister 2013 mit dem besten Jahresschnitt aus allen Klassen), 2. Peter Menzl (176,25) 3. Stefan Prantler (170,40). – Kleine Wertung: 1. Hans Geigl (138,70), 2. Franz Schweiger (133,30), 3. Matthias Ramsauer (104,20). – Luftgewehr Auflage, Senioren B: 1. Kathi Danzer (187,75), 2. Erwin Danzer (167,50). – Senioren C: 1. Georg Wurdak (191,10), 2. Franz Hogger (191,00), 3. Werner Wieberger (187,60), 4. Hans Klinger (180,30), 5. Reingard Mertl (169,95), 6. Hans Kästl (163,50).

Luftpistole, Jugend: 1. Roland Mulzer (156,87) – Schützenklasse: 1. Markus Burgthaler (177,70), 2. Rupert Geigl (177,55), 3. Markus Matschke (107,18). – Altersklasse: 1. Peter Mertl (170,60). – Senioren: 1. Edi Reichl (166,00), 2. Martin Geigl (160,45).

Doppelstarter: 1. Markus Burgthaler 4425 Ringe, 2. Alois Fritzenwenger 4404 R., 3. Rupert Geigl 4344 R., 4. Peter Menzl 4272 R.

Blattlwertung (gewertet die drei besten Blattl des Jahres): 1. Kathi Danzer 52.10-Teiler, 2. Georg Wurdak 57.90 – mit dem besten Einzelblattl des Jahres mit 5.7, 3. Werner Danzer 58.40, 4. Alois Fritzenwenger 58.70, 5. Werner Wieberger 64.60, 6. Florian Moosleitner 66.80, 7. Hans Kästl 70.70, 8. Christoph Geißler 71.90, 9. Markus Burgthaler 81.80, 10. Peter Menzl 82.60 (30 in der Wertung).

In JHV der SG „Almenrausch“ Perach Gedenken an Heinrich Wisbacher
Mitglieder überraschten ihren Schützenmeister

Besondere Herausforderungen im abgelaufenen Schützenjahr der SG „Almenrausch“ Perach waren notwendige Arbeiten zur Fertigstellung des Schützenstüberls, aber auch der Kampf gegen eindringendes Grundwasser bei den Wettkampfständen, verursacht durch das Jahrhunderthochwasser 2013. Nach der Lufttrocknung wurden aus den Schießstandwänden nochmals zirka 400 Liter Wasser mit Trocknern herausgezogen. In der ordentlichen Jahreshauptversammlung kamen die Berichte zum sportlichen Betrieb und aus dem allgemeinen Vereinsgeschehen zum Vortrag. Eine tolle Präsent-Überraschung gab`s für den unermüdlichen 1. Schützenmeister Alois Fritzenwenger.
Im Schützenstüberl entbot Fritzenwenger den sehr zahlreich erschienenen Vereinsmitgliedern zunächst ein herzliches Willkommen. Ein besonderer Gruß galt Ehrenschützenmeister Franz Hogger sowie den Ehrenmitgliedern Hans Kästl und Rudi Schweiger. Zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder des Vereins erhoben sich alle Anwesenden von ihren Plätzen und legten eine Schweigeminute ein. Leider musste der Verein im vergangenen Jahr Heinrich Wisbacher das letzte Geleit geben. Der früher aktive Schütze war seit 1955, also stolze 58 Jahre, Mitglied im Verein. Verstorben ist Wisbacher kurz nach seinem 85. Geburtstag.

Bericht des Schützenmeisters

Nach Annahme der Tagesordnung erinnerte 1. Schriftführerin Ramona Strohmaier mit dem Verlesen ihres verfassten Protokolls von der letztjährigen Hauptversammlung. Es folgte der Bericht des 1. Schützenmeister Alois Fritzenwenger. Seinen Vortrag begann er damit, all denen zu danken, die durch ihren persönlichen Einsatz oder Spenden geholfen haben, besonders natürlich dem Schützenmeisteramt mit Ausschuss, dass das Schützenjahr 2013 mit seinen Schießabenden und Veranstaltungen wieder so gut über die Bühne gegangen war. Ein Dank galt ebenfalls der Gemeinde Ainring für den Zuschuss zur Jugendarbeit. Anhand der vorgetragenen Termine konnte man ableiten, dass 2013 wieder ein reges Vereinsleben herrschte und auch gesellschaftliche Veranstaltungen außerhalb des Schießsports anstanden.
„Eine besondere Herausforderung war die Fertigstellung des Schützenstüberls. Allen Helfern, die dies mit viel Herzblut, Zeit aber auch finanziellen Mitteln ermöglichten, gilt ein herzliches Dankeschön. Insgesamt 541 Stunden wurden geleistet, dafür gab`s als kleine Anerkennung eine Helferfeier. Besondere Anerkennung allerdings gebührt Eigentümer Christian Schaider, der uns die Umgestaltung genehmigte. Die Räumlichkeiten wurden optimal umstrukturiert und saniert, um ein gemütliches Beisammensitzen mit Bewirtung zu ermöglichen, sowie natürlich den Schießbetrieb aufrecht zu halten, damit der Verein `dahoam` in Perach verbleiben kann“, argumentierte Alois Fritzenwenger. Er zeigte auch auf, wie viele andere in Heidenpoint und Perach auch der Schützenverein im Zuge des Jahrhunderthochwassers gegen eindringendes Grundwasser eminent gefordert war.
Zu den jährlichen Terminen nannte der Schützenmeister zudem die Teilnahme am 85-jährigen Jubiläumsschießen in Straß, Gauschießen in Lampoding und Festabend der SG Oberteisendorf. Die Beteiligung in der Jahreswertung 2012/2013 mit 29 Schützen sei etwas rückläufig gewesen, bedauerte er. Anfangsschießen sowie End- und Königschießen 2013 verbunden mit der Schmankerlscheibe, hingegen seien sehr gut besucht gewesen. Allen Spendern sprach er für die benötigten Preise der vergangenen Saison ein herzliches Vergelts Gott aus. Die wöchentlichen Wertungsschießen während der Saison mit dem monatlichen Vortelschießen rundeten den sportlichen Schießbetrieb ab. Das Nikolausschießen konnte Dank Christian Schaider in der Gaststube abgehalten werden.
Die Mannschaftsschützen Luftgewehr der 1. und 2. Mannschaft und die Luftpistole-Schützen mussten zehn Kämpfe, sowie die Jugend fünf Rundenwettkämpfe absolvieren. Sie sind mit einer Rundenwettkampffeier zusammen mit und bei den Brodhausener Schützenfreunden belohnt worden.
Die monatlichen Stammtische in der Sommerpause erfreuten sich regen Besuchs. Auch der Radlausflug zum Raggeibräu hätte im Vorjahr wieder stattfinden können und die Grillfeier im Garten habe den gewünschten Anklang gefunden, erinnerte Fritzenwenger. Als vollen Erfolg bezeichnete er das wetterbegünstigte Dorffest der Ortsvereine, an dem die engagierten und fleißige Helferschar großen Anteil gehabt habe. Der musikalisch umrahmte Jahrtag für die verstorbenen Mitglieder vor dem Peracher Kicherl und das Niederlegen einer Blumenschale namens der Ortsvereine am Kriegerdenkmal gehöre zum traditionellen Ritual. Der Verein habe sich wieder am Ferienprogramm der Gemeinde Ainring beteiligt. „Allzu großen Widerhall auf unsere Einladung haben wir nicht bekommen“, so Fritzenwenger. Einige runde Geburtstage von Vereinsmitgliedern gab`s zu feiern. Allen Jubilaren seien die Glückwünsche des Vereins sowie ein Präsent überbracht worden.
„Einen Appell richte ich an die Jugend. Sie sollen die Möglichkeiten zur Ausübung des Schießsports ausschöpfen und Freunde zum Mitmachen animieren Es wäre schön, wenn wir neue Jugendschützen in Verein begrüßen könnten“, betonte der Vereinsboss und dankte den Jugendbetreuern Edi Reichl und Peter Mertl für deren Mühen und Idealismus.
Am Ende seines Berichts, bedankte sich Alois Fritzenwenger bei allen, die bei den angeführten Anlässen den Verein vertreten und mitgewirkt hatten, ebenso dem Schützenmeisteramt mit Ausschuss. Besondere Erwähnung verdiente die Führung des Vereinsarchivs durch Ehrenschützenmeister Franz Hogger, das selbstverständliche Engagement vom „Mädchen für alles“ Hans Kästl mit Team, welches den Stand und die sanitären Einrichtungen reinigt.

 

Sportwartbericht

Es folgte der Report des 1. Sportwarts Markus Burgtaler. Wie daraus zu entnehmen, konnten vereinzelt gute Platzierungen erzielt werden. Bei der Gaumeisterschaft 2013 erzielte Christoph Geißler den 3., Nadine Mertl den 4. und Jennifer Maxheim den 8. Platz mit dem Luftgewehr. In der Klasse LG-Auflage sicherten sich den 4. und 5. Rang Kathi Danzer und Reingard Mertl. Beim Gaujugendschießen markierte Roland Mulzer mit der Luftpistole den 7. Rang. Bei den Junioren wurde Christoph Geißler Achtplatzierter. Zwei vierte Positionen sicherte sich die SG Perach – wie viele Jahre zuvor bei der Gemeindemeisterschaft 2014 – in den Mannschaftswettbewerben. Bei den Senioren-Stockerlplätzen triumphierten Kathi Danzer und Franz Hogger mit jeweils Platz 1. Zweiter, punktgleich zum Führenden, war Rupert Geigl mit der Luftpistole. Den 3. Platz in den diversen Gruppen erreichten Roland Mulzer, Florian Moosleitner, Erwin Danzer, Georg Wurdak und Werner Wieberger. Die RWK-Schützen der Luftpistole stiegen 2013 als Rangsechste mit 9:15 Punkten ab. Der Zwischenstand der neuen Saison zeigt jedoch, dass sich die Pistoleros in der neuen Klasse A2 wieder richtig wohl fühlen. Derzeit führen sie die Tabelle mit 8:0 Punkten an. Die LG-Schützen „Perach1“ stiegen 2013 mit einem 3. Platz aus der Klasse C2 auf. Ebenso wurde eine neue RWK-LG Mannschaft „Perach2“ in der Klasse E2 gegründet, die dieses Jahr erste Erfahrungen im Wettkampf sammeln.

Kassenbericht

Der Kassenbericht wurde von den Anwesenden aufmerksam verfolgt. Die im vergangenen Jahr neu gewählte Schatzmeisterin Monika Fritzenwenger konnte einen positiven Kassenstand vermelden. Das somit vorhandene Vereinsguthaben dient als Reserve für Anschaffungen, Instandhaltung bzw. Reparaturen. Zum Schluss ihres Berichtes bedankte sie sich beim früheren Kassier Markus Fundeis für die gute Einführung in die Vereinsfinanzen und Unterstützung.
Revisor Hans Klinger bescheinigte eine ordnungsgemäße Kassenführung. Er hatte gemeinsam mit Werner Wieberger sämtliche Belege und Vorgänge in Augenschein genommen und bat die anwesenden Mitglieder um Handzeichen zur Entlastung des Schützenmeisteramtes, dem auch einhellig Folge geleistet wurde.
In den weiteren Tagesordnungspunkten wurde auf den geplanten Schützenausflug hingewiesen. Der Ausschuss wird in seiner nächsten Sitzung über das Ziel entscheiden. Abschließend luden die anstehenden Jubilare Rudi Schweiger und Franz Hogger zu einer Feier ein. Auch der künftige Einzugstermin der Beiträge ab 2015 mit Sepas wurde den Anwesenden mitgeteilt. Der Schützenmeister nannte einige Vorschau-Termine, mit dem Hinweis, dass alle Mitglieder anhand einer Terminliste im nächsten Schützenbrief informiert werden. Für die Zukunft sei zu hoffen, dass der aktuelle Zustand langfristig so bleiben möge, der Verein weiterhin ein gutes gesellschaftliches Vereinsleben pflege und aufrecht erhalte sowie sich in sportlicher Sicht verbessern möge.

 

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Mitglieder überraschten ihren Schützenmeister

Stellvertretend der SG-Mitglieder überreichte Initiator Erwin Danzer mit Hans Kästl dem verdutzten 1. Schützenmeister Alois Fritzenwenger einen mit Schmankerl und Gutscheinen vollgepackten Geschenkskorb. Die Überbringer bedankten sich bei ihrem „Chef“ für seinen unermüdlichen Einsatz für den Verein und Umbauphase. Sichtlich überrascht und gerührt nahm Fritzenwenger unter dem Applaus aller das Präsent in Empfang, dankte hierfür von Herzen und wünschte zum Abschluss des offiziellen Teils der Versammlung allen Schützinnen und Schützen „Gut Schuss“ für ein erfolgreiches Jahr. Gemütlich ließ man den Abend ausklingen.