Bei unserem Ferienprogramm durften wir wieder Kinder aus der Gemeinde Ainring begrüßen. Wir hatten einen sportlichen Vierkampf, bei dem die Zielgenauigkeit und etwas Glück gefragt war.  Alle Kinder durften sich nach einer Brotzeit über einen Preis freuen.

Foto: Lukas Lechner (3. und bestes Blattl), Lukas Schweiger (2.), Sternemann Jakob (1.), Nadine Mertl (Jugendsportwartin), Benedikt Prantler (Jugendbetreuer) und Leonie Pauline Kern (4.)

Peracher stärken mit Dorffest die Gemeinschaft

Vereine und ihre Gäste feierten – Musikkapelle Ainring spielte

Perach. – Nach zwei Jahren wetterbedingter Pause konnte nach dem Jahrtag mit Feldgottesdienst und Totenehrung am Kriegerdenkmal wieder ein Dorffest stattfinden. Organisiert hatten es die drei Peracher Ortsvereine Eisstockclub, Schnalzerverein und die „Almenrausch“-Schützen unter der Leitung von Franz Schweiger. Es ist ein Fest zur Stärkung der Gemeinschaft. Die Musikkapelle Ainring spielte in abwechselnder Besetzung, zudem gab es Brauchtumsdarbietungen durch den Trachtenverein „Edelweiß“ Hammerau-Ainring. Die Kinder konnten auf eine Torwand schießen, Fußballspielen, auf einer Rollenbahn in der Kiste rutschen oder auf einem Gaudiwurm sich austoben. Das gesamte kulinarische Angebot war reichhaltig und verlockend.

Franz Schweiger, 1. Vorstand vom Peracher Schnalzerverein musste sich im Vorfeld als Hauptorganisator des Dorffestes um vieles kümmern. Heuer waren die Wetterprognosen sehr gut und so wurden der Buswendeplatz und die Ziegelstraße für den Verkehr gesperrt und Bierzeltgarnituren dort aufgestellt, aber auch im Nebenbereich. Zapfstellen für frische Getränke, Küchenhütte, Kuchen- und Tortenstation sowie ein Spülwagen waren in unmittelbarer Nähe Wer eine Notdurft zu verrichten hatte, stand ein Toilettenwagen etwas abseits zur Verfügung. Auch an die Kinder war gedacht, sie konnten Torwand-Schießen, in einer Kiste auf der Rollenbahn nach unten rutschen, auf einem Kleinfeld Fußball spielen oder sich auf zwei lange und dicke, lange Gaudiwürmer begeben. Auch ein Kinderschminken wurde angeboten. Am Ende des Feldgottesdienstes mit dem Gedenken an die verstorbenen Vereinsmitglieder bedankte sich Schweiger unter anderem namentlich für die Möglichkeit des Stromanschlusses. Der Eisstock-Club, der Schnalzerverein sowie die Schützen der SG „Almenrausch“ arbeiteten Hand in Hand und stellten wieder ein erfolgreiches Fest auf die Beine.

In einem offenen Zelt hatte die Musikkapelle Ainring mit ihrem Kapellmeister Dr. Thomas Rettelbach Platz genommen und spielten zunächst Stücke wie „Löffelpolka“, „Märchenwalzer“ und „Slavonicka-Polka“. An Tischen waren einige Sonnenschirme aufgestellt, es gab auch schattige Plätze unter Bäumen. Zum Start gegen 16 Uhr war es noch sehr heiß und das Fest war überschaubar. Umso mehr die Zeit verging füllten sich die Sitzgelegenheiten.

Eine vielfältige Auswahl an selbstgebackenen Torten und Kuchen bot die Vitrine. Für den Durst gab es Bier, Radler und alkoholfreie Getränke und für den Genuss Wein. Wer Hunger hatte konnte wählen zwischen Wiener Würstel und Fleisch. Die Bedienungen, ob männlich oder weiblich, waren auf zack und es war auch so, als das Fest sehr gut besucht war.

Die Aktivengruppe des Trachtenvereins „Edelweiß“ Hammerau-Ainring war gekommen, um die Besucher zu unterhalten. Ihre Auftritte begleitete Bernhard Bliem auf der Ziach. Die jungen Männer plattelten zunächst die „Amboss-Polka“ dem der Tanz gemeinsam mit den Dirndln mit der „Olympia-Polka“ folgte.

Nach einer Pause präsentierten die Burschengekonnt den „Gauplattler“ sowie den „Inzeller“. Eine besondere Aufmerksamkeit galt dem Figurentanz „Mühlradl“. Die zahlreichen Besucher unter ihnen Pfarrer Wernher Bien und Rektor i.R. Herbert Meigel zollten den Darbietungen Applaus. Die Musikkapelle wechselte ihre Musikanten aus und es wurden noch viele Stücke intoniert unter anderem die Polka „Sobulecka“ und „Dem Land Tirol die Treue“. Bei einbrechender Dunkelheit an dem lauen Sommerabend konnten sich die Gäste auch an die Bar zu einem Schnapserl oder Longtrink begeben. Die Wolken zogen immer auf und gegen 23 Uhr setzte Regen ein und so wurde das Dorffest früher beendet, als vorgesehen.

Andreas Pils

Familien-Grillfeier bei den „Almenrausch“-Schützen

Reichhaltiges Salatbuffet – Hufeisenturnier für Jung und Alt veranstaltet

Die Mitglieder samt Familienangehörigen der SG Almenrausch pflegen in der schießfreien Zeit das Gemeinschaftsgefühl. Dazu wurde jüngst im Garten neben dem Schützenstüberl beim „Gomei“ ein Grillfest veranstaltet sowie ein Hufeisenwurfspiel durchgeführt. Ein reichhaltiges Grill- und Salatbuffet ließ keine Wünsche offen und es herrschte eine „Biergartenatmosphäre“.

Bestes Sommerwetter hatte die Peracher Schützenfamilie bei ihrer jüngsten Zusammenkunft im Garten beim Vereinsheim, dem ehemaligen Gasthaus Gamstatter. Mit 30 Personen hatte man eine sehr gute Beteiligung und
die Kinder konnten unbekümmert im Garten spielten.
Aufgestellte runde Tische mit karierter Tischdecke und Bierzeltgarnituren sowie die glühende Grillkohle sorgten für das richtige Flair. Grillstimmung verspürten die Gäste als herzhafter Duft in ihrer Nase den Appetit anregte. Spätestens zu diesem Zeitpunkt kam bei jedem der Heißhunger auf ein schönes gutes Stück vom Glutofen. Die mitgebrachten Salate bildeten ein sehr vielfältiges Buffet.
Damit jeder das auf dem Teller hatte, was er persönlich gern isst, brachte man selbst das eigene Grillgut und die Soßen mit. Vom Fleisch, Geflügel, Fisch und Würstel reichten die Schmankerl.

Zur Auflockerung des Abends wurde unter den Anwesenden der beste Hufeisenwerfer gesucht. Unter den aufmerksamen Augen von Schiedsrichter Stefan Prantler versuchte Jung und Alt mit dem u-förmigen Eisenstück möglichst nah an das Ziel eines Holzstocks zu werfen. Titelverteidiger bei dem spaßigen Bewerb war Hias Ramsauer. Die besten Würfe gelangen Gaukönig Werner Wieberger vor der jungen Isabel Prantler. Den dritten Platz belegte Florian Moosleitner.

1. Schützenmeister Markus Burgthaler hatte bei diesem geselligen Beisammensein herzliche Grußworte an alle Gäste gerichtet und bedankte sich bei den Anwesenden für deren Kommen, beim Eigentümer Christian Schaider für die Gartenbenützung, beim Vereinswirt Alois Fritzenwenger für die Biergartengestaltung und nicht zuletzt bei allen Mitgliedern für die schmackhaften Salate. Bei allseits guter Stimmung verging die laue Sommernacht mit dem harmonischen Grillfest viel zu schnell und mit dem gemeinsamen Aufräumen endete ein wundervoller Abend.

(Bericht: Andreas Pils)

 

Wir durften dieses Jahr zum Ferienprogramm der Gemeinde Ainring 9 Kinder zu einem spaßigen Mehrkampf aus Schießen und Geschicklichkeitsspielen begrüßen.
Die Gewinner waren:
1. Lena Frodl
2. David Stukenkemper
3. Anna Eschlberger
Foto v.l.: Anna Eschlberger, Markus Burgthaler, Leonie Kern, Lena Frodl, Antonia Eckstein, David Stukenkemper, Luis Fischer, Korbinian Höglauer, Konstantin Stukenkemper, Benedikt Prantler (Vereinsjugend Betreuer), Christoph Vogelsang

Grillfeier der Schützengesellschaft Almenrausch

Hufeisenwettbewerb“: Sieg ging an Matthias Ramsauer vor Hans Geigl

Was für wundervoller Abend! Zu einem gemütlichen Grillabend trafen sich die Mitglieder der SG „Almerausch“ samt Familiienangehörigen im Garten neben dem Schützenstüberl beim ehemaligen Gasthaus „Gomei“. Zu den Höhepunkten der Zusammenkunft gehörte ein Hufeisenwerfen.

Bei angenehmem Sommerwetter genoss die zahlreich gekommene Schützenfamilie die „Biergartenatmosphäre“ und das reichhaltige Grill- und Salatbuffet.

Aufgestellte Bierzeltgarnituren, runde Tische mit karierter Tischdecke sowie die glühende Grillkohle sorgten für das richtige Flair. Grillstimmung verspürten die Teilnehmer spätestens als der herzhafte Duft in ihrer Nase den Appetit anregte, ab diesem Zeitpunkt kam bei jedem der Heißhunger auf ein schönes gutes Stück vom Glutofen. Die mitgebrachten Salate und Dips bildeten ein außergewöhnliches Buffet.

Damit jeder das auf dem Teller hatte, was er persönlich gern isst, waren die Schützen für ihr Grillgut selbst verantwortlich. Vom Fleisch, Geflügel, Fisch bis hin zu Würstel sowie Gemüse reichten die Schmankerl. Etwas Süßes durfte auch nicht fehlen und nicht nur die Kinder erfreuten sich am Eis.

Zur Auflockerung des Abends und um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken, suchten die Schützen den besten Hufeisenwerfer. Titelverteidiger aus dem Vorjahr war Peter Poschner. Unter dem strengen Schiedsrichter Stefan Prantler mit Helfer Benedikt versuchte Jung und Alt mit dem u-förmigen Eisenstück möglichst nah an den Holzstock zu werfen. Die Werfer mit dem weitesten Einzel- und Summenabstand bekamen zum Trost ein Stamper’l Zielwasser. Maria Schwaiger mit 202 cm und Stefan Prantler mit 423 cm waren die „Glücklichen“ Trostpreissieger.

In der Summe der drei Würfen erzielte Matthias Ramsauer den 1. Rang mit 44 cm, Platz zwei mit 47 cm ging an Hans Geigl und mit 56 cm wurde Norbert Schaurecker Drittplatzierter.

2. Schützenmeister Stefan Prantler hatte bei diesem geselligen Beisammensein herzliche Grußworte an alle Gäste gerichtet und bedankte sich bei den Anwesenden für deren Kommen, beim Eigentümer Christian Schaider für die Gartenbenützung, beim Vereinswirt für die Biergartengestaltung und nicht zuletzt bei den Schützendamen für die schmackhaften Salate. Bei allseits guter Stimmung verging die laue Sommernacht mit dem harmonischen Grillfest, geprägt von Kameradschaft und freundschaftlichem Miteinander, viel zu schnell und mit dem gemeinsamen Aufräumen endete ein wundervoller Abend.

die “BESTEN” SG Peracher Hufeisenwerfer 2018

(3.) Norbert Schaurecker, (1.) Matthias Ramsauer und (2.)Hans Geigl

 

Quirinus-Messe“ in St. Andreas uraufgeführt

Beim Jahrtag gedenken Peracher Vereine ihrer Verstorbenen

Überfüllt war die Filialkirche „St. Andreas“, Gläubige mussten in der Vorhalle und im Freien mit einem Platz vorlieb nehmen. Grund war die Uraufführung der vom Thomas Moka komponierten „Quirinus-Messe“ beim Jahrtag der Ortsvereine Eisstockclub, Schützengesellschaft Almenrausch und der Schnalzer. Dem Gottesdienst folgte ein Totengedenken am Kriegerdenkmal durch Pfarrer Wernher Bien. 1. Schützenmeister Markus Burgthaler von der SG Almenrausch legte eine Blumenschale nieder.

Für die musikalische Gestaltung sorgten das Bläserquartett: Bei den „Glorreichen Vier“ mit Sabrina Dusch, Carina Bogner (beide Flügelhorn), Christine Burk (F-Horn) und Verena Hogger (Bariton) sowie der „Ainringer Vierg’sang“ mit Sonja Mittermaier-Moka (Sopran, Gitarre), Kathrin Hofhans (Alt, Klarinette), Thomas Moka (Tenor, Ziach), Christian Hofhans (Bass, Trompete und Richard Dusch (Kontrabass).

Das Bläserquartett begleitete den Einzug von Pfarrer Bien und den in heimischer Tracht gewandeten Ministranten wurde von der Empore herab sehr festlich, fanfarenähnlich. Stellvertretend für die drei Peracher Dorfvereine begrüßte Schnalzer-Vorstand Franz Schweiger die Gottesdienstteilnehmer. Ein besonderer Gruß galt dem Zelebranten Wernher Bien, dem „Ainringer Vierg’sang“ mit dem Komponisten Thomas Moka, den „Glorreichen Vier“ sowie Ainrings Bürgermeister Hans Eschlberger. Nach der liturgischen Eröffnung sagte der Seelsorger: „Wir sind beim Herrgott beisammen mit der Uraufführung der ‚Quirinus-Messe‘, wir können uns darauf freuen.“ Pfarrer Bien nannte die Namen der im Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder Erika Wisbacher (Schützenges. und Schnalzer), Marianne Erbrich (EC und Schnalzer), Helene Geigl (Schnalzer), und Ludwig Junger (EC und Schnalzer). Für die von dieser Welt Abberufenen betete man gemeinsam das Vaterunser.

Das „Kyrie“ wurde mit Ziach und Gitarre eingespielt und der Ainringer Vierg’sang interpretierte es. Bläserinnen und die andreren Instrumentalisten stimmten das Gloria an. Wohldosiert erklang anschließend ein wunderbarer, vierstimmiger Gesang. Die Lesung aus dem Brief an die Epheser trug Franz Schweiger vor. Als Zwischengesang „Graduale“ folgte mit ein schönen Stimmvolumen der beiden Sängerinnen und der beiden Sänger.

Das Markus-Evangelium verkündete der Geistliche und nahm in seiner Ansprache dazu Bezug. Zur Kirche meinte er, die von außen unscheinbar ausschaue, aber innen seien das Netzgewölbe und die Fresken vorne im Altarraum ein Schatz. Als

ebensolchen bezeichnete er die beeindruckende musikalische Gestaltung, welche die Herzen erfreue.

Nach der Predigt sagte Bien: „Beim Herrgott zu seien ist eine schöne Möglichkeit, wenn man ministriert.“ Hier dankte er dem scheidenden Maximilian Gamstatter mit einem Präsent. Dessen Schwester Lena bekam nachher die Ministranten-Albe, das Zingulum umgeschnürt und ein Kreuz umgehängt. Sie bekräftigte ihre Bereitschaft für den Ehrendienst. Beide bekamen von der zahlreichen Christenschar Applaus. Das „Credo“ wurde mit der Ziach eingespielt und die Zuhörer bekamen eine vortreffliche Intonation zu hören. Die Fürbitten sprachen hernach Franz Schweiger und mehrere Kinder, ganz im Anliegen des Jahrtages.

Nach einem instrumentalen Einspiel harmonierte der „Ainringer Vierg’sang“ beim a-capella-Gesang stimmlich wunderschön.

Weiter zu hören war das „Sanctus“ und Agnus Dei“. Kraftvoll, schön und freudig erfüllte das Blechbläserinnen-Quartett mit dem Stück „Communio“ den Sakralraum.

Ite missa est“ lautete es mit klaren Stimmen aus den Kehlen des „Ainringer Vierg’sang“ das letzte Lied zur Aufführung. Den musikalischen Schlusspunkt setzten die „Glorreichen Vier“ mit munterer und zupackender Spielweise mit dem Stück „Auszug“.

Am Ende der Eucharistiefeier sagte Pfarrer Bien im Kirchenschiff: „Ein ganz herzliches Dankeschön dem ‚Ainringer Vierg’sang‘ und den Blechbläsern für diese wunderschön gestaltete Messe“. Spontan applaudierten die Gläubigen.

Nach dem Segen trat Komponist Thomas Moka an das Ambo und sprach Dankesworte: „Mi hods wahnsinnig gfreit, dass ma do in Perach de Uraufführung von da ‚Quirinus-­Messe‘ macha derfa ham. I hoff, dass’s eich g’foin hod. Dass des Ganze so hihaut, braucht ma natürlich Dass des Ganze so hihaut, braucht ma natürlich a bisserl Hilfe von a boa Leut. Desweng derf i mi nu kurz bei dene Leut bedanken.“ Als Erster war Pfr. Bien an der Reihe, der ihm beim Text geholfen habe und etwas angeschoben habe, damit das Werk wirklich zur Aufführung kam, und überreichte ein kleines Präsent. Weiters dankte er mit Worten und kleinen Geschenken seinen Mitstreitern beim Viergesang, den Blechbläserinnen, der Mesnerin und den Ministranten aber auch seinen Eltern sowie der Ehefrau und Sohn. Franz Schweiger sagte Vergelt’s Gott bei Thomas Moka im Namen der drei Peracher Vereine.

Danach begaben sich Jung und Alt ins Freie und in der Vorhalle beim Kriegerdenkmal Pfarrer Wernher Bien sang Gebetsrufe und anschließend beteten alle ein Vaterunser und ein Gegrüßest seist du Maria. Stellvertretend für die Ortvereine legte 1. Almenrausch-Schützenmeister eine Blumenschale vor der Wand mit den Ehrentafeln nieder.

Es bleibt zu hoffen, dass die Komposition „Quirinus-Messe“ noch viele Aufführungen im deutschsprachigen Raum erfährt.

Andreas Pils

SG Alpenrose Brodhausen, SG Almenrausch Perach                                            

Saisonabschluss der SG Almenrausch Perach und SG Alpenrose Brodhausen

Titelhattrick für Brodhausen – Daniela Romstädter gewinnt „Loser-Pokal“

Freilassing (cr) – Den Abschluss der Schieß-Saison verbrachten auch heuer die Rundenwettkampfmannschaften der SG Almenrausch Perach und der SG Alpenrose Brodhausen in freundschaftlicher Atmosphäre erneut gemeinsam. In alter Tradition wurde zu Beginn der Feierlichkeit den Schützen der Rundenwettkampfmannschaften für ihre Zeit und ihr Engagement gedankt und auf die vergangene Schieß-Saison zurückgeblickt.

Jedem, der an den Rundenkämpfen teilgenommenen Schützen, wurde dabei das erreichte Ergebnis der abgelaufenen Schieß-Saison präsentiert. Als Motivation oder gar Anreiz wurde dieses Ergebnis mit dem Vorjahresergebnis verglichen, um mögliche Tendenzen sowohl im positiven als auch im negativen Bereich feststellen zu können.

Wie aber bereits auch in den vergangenen Jahren stand der Saisonabschluss vor allem für Spaß und Geselligkeit. Als Highlight des Abends stand wieder die Verleihung des „Loser-Pokals“ für die erreichte Leistung beim Geschicklichkeitstriathlon an.

Zu Beginn der Feierlichkeit begrüßte Schützenmeister Markus Burgthaler und der in Vertretung für den abwesenden Tobis Sperl 2. Schützenmeister der SG Alpenrose Brodhausen Andreas Demmelmair die anwesenden Schützen.

Zuerst bedankte sich Andreas Demmelmair für die Einladung in das Schützenstüberl in Perach zu der inzwischen traditionellen Rundenwettkampffeier.

Die beiden befreundeten und benachbarten Vereine nutzten auch heuer wieder der Möglichkeit, die vergangene Schießsaison in einem würdigen, aber vor allem lustigen Rahmen zum Abschluss zu bringen.

Bevor man sich für den bevorstehenden Abend mit einer deftigen Brotzeit stärken konnte, bedankten sich die beiden Schützenmeister bei den aktiven Schützen und ihren Betreuern für den sportlichen Einsatz während der gesamten Schießsaison.

Die beiden Schützenmeister konnten dabei auf folgende Ergebnisse der Luftgewehr- und Pistolenschützen zurückblicken.

Die 1. Mannschaft der SG Alpenrose Brodhausen konnte nach einer erneut herausragenden Saison den 1. Platz in der Gau-Klasse erzielen. Der Ringschnitt vom Vorjahr (1533,30 was Vereinsrekord bedeutete) wurde in der aktuellen Saison mit 1532,00 Ring nur knapp verfehlt. Der Sieg in der Gauklasse und die erzielte Ring-Anzahl berechtigt die 1. Mannschaft aber erneut zum Aufstieg in die nächsthöhere Klasse.

Besonders hervorzuheben aus einer schon sehr starken Rundenkampfmannschaft sind Cornelia Demmelmair und Alexandra Heimerl. Ring-Durchschnittsergebnisse von 391,80 und 390,20 bedeuten Platz 1 und 2 aller teilnehmenden Schützen im Rupertigau.

Die 1. Mannschaft der SG Almenrausch Perach kämpfte in der abgelaufenen Saison in der Klasse D1 um Siege, Punkte und Ringe. Aus 8 Rundenkampfduellen ging mal 7x als Sieger hervor und erreichte dabei einen Ringschnitt von 1431,00. Ein sehr erfreuliches Ergebnis, das mit aller Voraussicht für den Aufstieg in die nächsthöhere Klasse der C2 reichen wird. Auffallend ist die Ausgeglichenheit aller Rundenkampfschützen.

Die 2. Mannschaft der SG Alpenrose Brodhausen erzielte in der Klasse C1 einen ebenfalls starken Ringschnitt von 1465,30 und verpasste nur denkbar knapp hinter der Mannschaft von Holzhausen III (Ringschnitt 1465,40) den ersten Platz. Aufgrund der erreichten Ringzahl ist es aber durchaus denkbar, dass auch die 2. Mannschaft den Aufstieg in die nächste Klasse erreichen kann. Kurioses und zugleich erfreuliches in der 2. Mannschaft sind die Ergebnisse der Jungschützen Daniel Demmelmair und Matthias Gruber, die als Mannschaftspartner ihre jeweiligen Väter forderten.

Und auch die 3. Mannschaft der SG Alpenrose Brodhausen ging in der abgelaufenen Schieß-Saison wieder an den Start. Nach einer sehr starken Vorrunde, folgte eine solide Rückrunde (in der man mit vielen Ausfällen der Stammschützen zu kämpfen hatte). Mit einem Ringschnitt von 1399,38 (knapp unter der magischen 1400er Grenze) erreichte man in der Klasse E1 souverän den ersten Platz und steigt ebenfalls in die nächsthöhere Liga (D2) auf.

Erfreulich für die 3. Mannschaft war, dass Ausfälle von Stammschützen durch den Einsatz von Neuanfängern und jungen Nachwuchsschützen schnell kompensiert werden konnten. Wie auch in den letzten Jahren stellt die dritte Mannschaft den Unterbau der 1. und 2. Mannschaft dar und bietet vor allem den Neuanfängern und jungen Schützen die Möglichkeit unter Wettkampfbedingungen ihr Talent und ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen zu können.

Die Luftpistolenschützen der SG Almenrausch Perach gingen in der Saison 2017/18 in der Klasse A2 an den Start. Mit 3 Siegen und 5 Niederlagen und einem Ringschnitt von 1348,50 brachte man eine ordentliche Saison hinter sich.

Die im vergangenen Jahr neugegründete „Aufgelegt-Mannschaft“ der SG Almenrausch ging auch in der aktuellen Saison wieder an den Start. Durch das aufgelegt schießen ist es möglich, dass sich auch die Schützen älterer Jahrgänge noch mit ihren Konkurrenten anderer Vereine messen können.

Auch wenn alle Kämpfe in der abgelaufenen Saison verloren gingen, so war man sich einem Zeitungsbericht zufolge einig, dass die nächste Ausgabe dieses Wettkampfes im Herbst starten wird. Derzeit sind 6 Aufgelegt-Mannschaften im Einsatz und dass dort nach wie vor hervorragend geschossen wird, zeigen allein 2 perfekte Schüsse in die Mitte (0,0 Teiler).

Im Anschluss an die Mannschaftswertungen wurde vom 2. Schützenmeister der SG Alpenrose Brodhausen noch der Ringvergleich zum Vorjahr der jeweiligen Einzelschützen präsentiert. Besonders positiv taten sich dabei die Luftgewehrschützen Matthias Gruber +28,83 Ringe, Stefan Gruber +5,96 Ringe, Hogger Josef (alle Brodhausen) +4,56 Ringe und der Pistolenschütze der Peracher Peter Mertl mit +6,58 Ringen hervor.

Die Platzierungen sollten bei der Rundenwettkampffeier aber nicht im Vordergrund stehen, denn mit Sicherheit hat auch in der abgelaufenen Saison jeder Aktive das Beste gegeben. Um den Abend aufzulockern, wurde auch in diesem Jahr wieder ein Geschicklichkeitstriathlon aus (Diaboloschachtel-Schieben, Darten und Schießen) durchgeführt.

Beim Schießen waren nicht wie für die Schützen gewohnt die meisten Ringe vor der Kommastelle gefragt (ein Ring von 9,1 bedeutet 9 Punkte), sondern die meiste Ringzahl hinter der Kommastelle (ein Ring von 7,7 bedeutet 7 Punkte).

Platz eins ging also an den Schützen mit den meisten „Nachkomma-Ringen“. Ein super Ergebnis erzielte dabei auf Platz 1 mit 67 Ringen Andreas Demmelmair (Brodhausen). Besonderes Geschick beim Diaboloschachtel-Schieben bewies wie auch bereits im Vorjahr beim Maßkrugschieben Christian Romstädter mit 1720 Punkten (Brodhausen) und Stefan Gruber (Brodhausen) mit 193 Punkten beim Dart.

Der Sieger des „Triathlons“ wurde jedoch aus dem Schnitt seiner jeweiligen Platzierung in den Einzelbewerben ermittelt. Diese Wertung ergab mit Christian Romstädter (Brodhausen) einen verdienten Sieger.

Die Sieger des Wettbewerbs wurden mit trink- und essbaren Preisen „dekoriert“. Höhepunkt des Triathlons ist immer die Bekanntgabe, wer den „Loserpokal“ bekommt. Dabei handelt es sich um einen fast schon „antiken“ Wanderpokal aus Bronze (den eigentlich keiner haben will).

Die stolze Gewinnerin in diesem Jahr war Daniela Romstädter, die den Pokal somit direkt von Schwiegervater Albert Romstädter, dem „Sieger“ aus dem Vorjahr, überreicht bekam.

Somit ging der Preis wie auch bereits 2016 und 2017 an einen Brodhauser Schützen, die somit den Hattrick komplett machten.

Nicht wie bei anderen Pokalen, bei denen ein dreimaliger Erfolg hintereinander den Besitz des Pokals bedeutet, werden die Brodhauser Schützen in der nächsten Schieß-Saison das Hauptziel auf die Abgabe des Loserpokals bei der nächsten Rundenwettkampffeier setzen.

von L. Perter Mertl (P, 5.), 2. Günther Sperrer (B, 2.) Christian Romstädter (B, 1.) Daniele Romstädter mit dem “begehrten” Loserpokal (B), Fritz Eberherr (B,3.),  Alois Fritzenwenger (P, 4.)

Auch 2018 wurde die Schießsaison mit der Rundenwettkampffeier noch bis weit nach Mitternacht mit Dart, Kicker und Tischtennis analysiert. Alle waren sich einig, dass eine Fortführung im nächsten Jahr stattfinden soll.

Mit Schützengruß

Christian Romstädter

2. Schriftführer

Eisstockclub Perach gewinnt souverän

Über 60 Teilnehmer am Vereine-Schießen auf der Gaderwies

Der Schnalzerverein richtete das Vier-Vereine-Eisstockschießen der Peracher Vereine auf dem Weiher in der Gaderwies aus. Neben den Schnalzern griffen in verschiedenen Altersstufen Mitglieder der Schützengemeinschaft „Edelweiß“ Adelstetten, die Schützengesellschaft „Almenrausch“ Perach und der Eistockclub Perach zu den Eisstöcken. Letztendlich war es für die „Profis“ eine klare Angelegenheit und siegten als Titelverteidiger mit 6:0 Punkten.

Dank der Frostperiode in der Vorwoche konnten sich bei schönstem Wetter und hervorragenden äußeren Bedingungen am vergangenen Sonntagvormittag die Vereinsmitglieder auf der Gaderwies in Perach zum Vier-Vereine-Eisstockschießen treffen. Zweimal schneite es unter der Woche und selbst in der Nacht zum Veranstaltungstag hin „schüttelte Frau Holle ihre weißen Federn“ aus. Helfer des Schnalzerverein und des Eisstockclubs mussten am Veranstaltungstag noch kurzfristig das Natureis von Schnee befreien. Auf zwei Eisbahnen musste jeder gegen jeden antreten und pro Spiel mussten drei Kehren absolviert werden.

Von Jung bist Alt waren die Eisstockschützen der vier Vereine vertreten. Jede Mannschaft stellte 16 Teilnehmer.

Neben den Aktiven sahen auch etliche Zuschauer, wie sich die einzelnen Schützen in den Standeisen positionierten für einen sicheren Abstoß. Nicht die Kraft, sondern die Technik, Taktik und Zielgenauigkeit waren ausschlaggebend. Jede Moarschaft hatte einen „Ozoaga“ der mit einem gut zwei Meter langen Holzstock optisch anzeigte, wo der Schütze hin zielen sollte. Immer wieder hörte man die Anweisungen des Aufzeigers. Bei zwischenzeitlichen Pausen konnte man sich in der Vereinshütte stärken oder sich ein Getränk holen. Bei dem mehrere Stunden dauernden Wettbewerb galt es von der Abspielstelle möglichst nahe an das Hasl (Daube) zu schießen oder aber auch „feindliche“ Eisstöcke durch geschicktes Zielen zu eliminieren, sprich wegzuschießen.

Bei jeder Kehre wurde dieses auf den Zielpunkt gelegt. Gelungene Schübe freute die Akteure und wenn nicht so klappte hatte man noch die Geselligkeit untereinander.

Nach Beendigung des Turniers begaben sich die Schützinnen und Schützen zur Vereinshütte, die durch einen provisorischen Anbau mit Planen erweitert wurde. So fanden alle Teilnehmer einen Sitzplatz. Nach der leiblichen Stärkung mit Gulaschsuppe oder Leberkassemmel wandte sich Franz Schweiger, der 1. Vorstand der Peracher Schnalzer an die Frauen, Männer und Kinder, welche am sportlichen Bewerb mitgemacht hatten. Zunächst bedankte er sich für die rege Beteiligung beim Vier-Vereine-Eisstockschießen. Sehr erfreut zeigte er sich über die jungen Teilnehmer, denn sie seien einmal die Nachfolger, die in der Zukunft gebraucht werden. Dem EC Perach dankte er für die Durchführung sowie die Bewirtung des Bewerb. Innerhalb einer Woche hatte es dreimal geschneit so mussten auch an Werktagen abends nach der Arbeit gegen 17 Uhr die Eisfläche von Schnee geräumt werden. Ausdrücklich dankte er hier seinem Stellvertreter Rainer Geigl für das „Einsagen“ und seinen Schnalzern für die Mithilfe, sie haben den Schnee rausgeholt, damit die Bahnen benutzt werden konnten.

Es folgte die Siegerehrung und Schweiger betonte, die frühe Anfangszeit habe sich bewährt. Titelverteidiger EC Perach gewann erwartungsgemäß das Vier-Vereine-Eisstockschießen mit 6:0 Punkten, 7:2 Kehren und 41 Reststöcken. Spannend ging es zwischen den Plätzen zwei und vier ab, da alle Vereine jeweils 2 Pluspunkte verzeichnen konnten. Die weiteren Ergebnisse: 2. Schnalzerverein Perach 2:4 Punkte, 4:5 Kehren, 31 Reststöcke; 3. SG „Edelweiß“ Adelstetten 2:4 Punkte, 4:5 Kehren, 18 Reststöcke und 3. SG „Almenrausch“ Perach 2:4 Punkte, 3:6 Kehren, 5 Reststöcke. Aus den Händen von Franz Schweiger konnte Eisstockclub-Vorstand Thomas Heinrich den von Benedikt Poschner gefertigten Wandereisstock in Empfang nehmen. Mit einem geselligen Beisammensein klang die Veranstaltung aus.

Andreas Pils

Die “Aufzoaga” 1. Schützenmeister SG Perach und Adestetten, 1. Vorstand Heinrich Thomas EC Perach und Schweiger Franz Schnalzer Perach