Anfangsschießen der „Almenrausch“-Schützen

Benedikt Prantler sicherte sich erneut die Jugendwanderscheibe

Perach. – Die Schießsaison 2019/20 begann bei der Schützengesellschaft „Almenrausch“ Perach mit dem Anfangsschießen, welches an vier Schießabenden durchgeführt wurde. 31Schützinnen und Schützen kamen der Einladung nach und wetteiferten um hohe Ringzahlen, niedrige Teiler und gute Platzierungen. Bei den Freischützen hatte Alois Fritzenwenger mit 97 Ringen mit dem Luftgewehr das beste Ergebnis mit der Luftpistole hatte Rupert Geigl mit 92 Ringen die Nase vorne. Luftgewehr-Auflageschütze Georg Wurdak schoss mit 98 Ringen das höchste Resultat der Veranstaltung. Das schönste Blattl erzielte Nadine Mertl mit einem 6.0-Teiler.

Nach einer langen Sommerpause startete der Schießbetrieb mit den Luftdruckwaffen bei „Almenrausch“-Schützen wieder mit dem Anfangsschießen. 27 Schießsportler zielten mit dem Luftgewehr ins Schwarze und mit der Luftpistole taten dies fünf Beteiligte. An den Ständen waren auch neun Schüler und Jugendliche.

Zur Preisverteilung und Siegerehrung begrüßte 1. Schützenmeister Markus Burgthaler die Peracher Schützenfamilie im ehemaligen Gasthaus Gamstatter. Ein besonderer Gruß ging an die Geburtstagskinder Hilde und Franz Hogger die wegen ihrem Jubiläum zum Essen und Trinken eingeladen hatten.

Sportwart Werner Danzer konnte bei der Preisverteilung die glücklichen Gewinner mit zahlreichen Preisen belohnen. Besonders gefreut hat sich der Titelverteidiger der Jugendwanderscheibe Benedikt Prantler über den erneuten Gewinn mit einem schönen Blattl.

Die Ergebnisse:

Luftgewehr

LG Schüler-Auflage: 1. Sebastian Rabacher 87 Ringe, 2. Viola Danzer 76, 3. Johannes Riefer 58, 4. Leonie Kern 50. – LG Schüler/Jugend: 1. Benedikt Prantler 75, 2. Lukas Schweiger 70, 3. Hannes Gamstatter 66, 4. Maximilian Gamstatter 56, 5. Georg Riefer 54. – LG-Auflage: 1. Georg Wurdak 98, 2. Katharina Danzer 96, 3. Martin Geigl 95, 4. Reingard Mertl 94, 5. Johann Klinger 93, 6. Edi Reichl 88, 7. Erwin Danzer 85. LG-Allgemein-Meister: 1. Alois Fritzenwenger 97, 2. Florian Moosleitner 94, 3. Peter Menzl 94, 4. Stefan Prantler 91, 5. Nadine Mertl 90, 6. Werner Danzer 87, 7. Emma Riefer 87, 8. Monika Poschner 80, 9. Markus Fundeis 78, 10. Norbert Schaurecker 72, 11. Johann Geigl 61. –

Luftpistole

1. Rupert Geigl 92, 2. Markus Burgthaler 90, 3. Peter Mertl 89, 4. Peter Menzl 79, 5. Markus Matschke 60. –

Glück/Teilerwertung LG und LP: 1. Nadine Mertl 6.0-Teiler, 2. Werner Danzer 25.6, 3. Johann Klinger 30.6, 4. Rupert Geigl 34.1, 5. Katharina Danzer 39.0, 6. Alois Fritzenwenger 52.0, 7. Erwin Danzer 52.9, 8. Stefan Prantler 53.2, 9. Georg Wurdak 58.0, 10. Florian Moosleitner 58.0, 11. Reingard Mertl, 12. Emma Riefer, 13. Martin Geigl, 14. Viola Danzer, 15. Peter Menzl, 16, Benedikt Prantler, 17. Markus Burgthaler, 18. Edi Reichl, 19. Georg Riefer, 20. Sebastian Rabacher, 21. Hannes Gamstatter, 22. Peter Mertl, 23. Markus Fundeis, 24. Monika Poschner, 25. Leonie Kern, 26. Maximilian Gamstatter, 27. Lukas Schweiger, 28. Norbert Schaurecker, 29. Johannes Riefer, 30. Johann Geigl, 31. Markus Matschke.

Jugendwanderscheibe: 1. Benedikt Prantler 211.2-Teiler, 2. Lukas Schweiger 277.9, 3. Maximilian 335.3, 4. Hannes Gamstatter, 5. Georg Riefer.

Andreas Pils

Peracher stärken mit Dorffest die Gemeinschaft

Vereine und ihre Gäste feierten – Musikkapelle Ainring spielte

Perach. – Nach zwei Jahren wetterbedingter Pause konnte nach dem Jahrtag mit Feldgottesdienst und Totenehrung am Kriegerdenkmal wieder ein Dorffest stattfinden. Organisiert hatten es die drei Peracher Ortsvereine Eisstockclub, Schnalzerverein und die „Almenrausch“-Schützen unter der Leitung von Franz Schweiger. Es ist ein Fest zur Stärkung der Gemeinschaft. Die Musikkapelle Ainring spielte in abwechselnder Besetzung, zudem gab es Brauchtumsdarbietungen durch den Trachtenverein „Edelweiß“ Hammerau-Ainring. Die Kinder konnten auf eine Torwand schießen, Fußballspielen, auf einer Rollenbahn in der Kiste rutschen oder auf einem Gaudiwurm sich austoben. Das gesamte kulinarische Angebot war reichhaltig und verlockend.

Franz Schweiger, 1. Vorstand vom Peracher Schnalzerverein musste sich im Vorfeld als Hauptorganisator des Dorffestes um vieles kümmern. Heuer waren die Wetterprognosen sehr gut und so wurden der Buswendeplatz und die Ziegelstraße für den Verkehr gesperrt und Bierzeltgarnituren dort aufgestellt, aber auch im Nebenbereich. Zapfstellen für frische Getränke, Küchenhütte, Kuchen- und Tortenstation sowie ein Spülwagen waren in unmittelbarer Nähe Wer eine Notdurft zu verrichten hatte, stand ein Toilettenwagen etwas abseits zur Verfügung. Auch an die Kinder war gedacht, sie konnten Torwand-Schießen, in einer Kiste auf der Rollenbahn nach unten rutschen, auf einem Kleinfeld Fußball spielen oder sich auf zwei lange und dicke, lange Gaudiwürmer begeben. Auch ein Kinderschminken wurde angeboten. Am Ende des Feldgottesdienstes mit dem Gedenken an die verstorbenen Vereinsmitglieder bedankte sich Schweiger unter anderem namentlich für die Möglichkeit des Stromanschlusses. Der Eisstock-Club, der Schnalzerverein sowie die Schützen der SG „Almenrausch“ arbeiteten Hand in Hand und stellten wieder ein erfolgreiches Fest auf die Beine.

In einem offenen Zelt hatte die Musikkapelle Ainring mit ihrem Kapellmeister Dr. Thomas Rettelbach Platz genommen und spielten zunächst Stücke wie „Löffelpolka“, „Märchenwalzer“ und „Slavonicka-Polka“. An Tischen waren einige Sonnenschirme aufgestellt, es gab auch schattige Plätze unter Bäumen. Zum Start gegen 16 Uhr war es noch sehr heiß und das Fest war überschaubar. Umso mehr die Zeit verging füllten sich die Sitzgelegenheiten.

Eine vielfältige Auswahl an selbstgebackenen Torten und Kuchen bot die Vitrine. Für den Durst gab es Bier, Radler und alkoholfreie Getränke und für den Genuss Wein. Wer Hunger hatte konnte wählen zwischen Wiener Würstel und Fleisch. Die Bedienungen, ob männlich oder weiblich, waren auf zack und es war auch so, als das Fest sehr gut besucht war.

Die Aktivengruppe des Trachtenvereins „Edelweiß“ Hammerau-Ainring war gekommen, um die Besucher zu unterhalten. Ihre Auftritte begleitete Bernhard Bliem auf der Ziach. Die jungen Männer plattelten zunächst die „Amboss-Polka“ dem der Tanz gemeinsam mit den Dirndln mit der „Olympia-Polka“ folgte.

Nach einer Pause präsentierten die Burschengekonnt den „Gauplattler“ sowie den „Inzeller“. Eine besondere Aufmerksamkeit galt dem Figurentanz „Mühlradl“. Die zahlreichen Besucher unter ihnen Pfarrer Wernher Bien und Rektor i.R. Herbert Meigel zollten den Darbietungen Applaus. Die Musikkapelle wechselte ihre Musikanten aus und es wurden noch viele Stücke intoniert unter anderem die Polka „Sobulecka“ und „Dem Land Tirol die Treue“. Bei einbrechender Dunkelheit an dem lauen Sommerabend konnten sich die Gäste auch an die Bar zu einem Schnapserl oder Longtrink begeben. Die Wolken zogen immer auf und gegen 23 Uhr setzte Regen ein und so wurde das Dorffest früher beendet, als vorgesehen.

Andreas Pils

Familien-Grillfeier bei den „Almenrausch“-Schützen

Reichhaltiges Salatbuffet – Hufeisenturnier für Jung und Alt veranstaltet

Die Mitglieder samt Familienangehörigen der SG Almenrausch pflegen in der schießfreien Zeit das Gemeinschaftsgefühl. Dazu wurde jüngst im Garten neben dem Schützenstüberl beim „Gomei“ ein Grillfest veranstaltet sowie ein Hufeisenwurfspiel durchgeführt. Ein reichhaltiges Grill- und Salatbuffet ließ keine Wünsche offen und es herrschte eine „Biergartenatmosphäre“.

Bestes Sommerwetter hatte die Peracher Schützenfamilie bei ihrer jüngsten Zusammenkunft im Garten beim Vereinsheim, dem ehemaligen Gasthaus Gamstatter. Mit 30 Personen hatte man eine sehr gute Beteiligung und
die Kinder konnten unbekümmert im Garten spielten.
Aufgestellte runde Tische mit karierter Tischdecke und Bierzeltgarnituren sowie die glühende Grillkohle sorgten für das richtige Flair. Grillstimmung verspürten die Gäste als herzhafter Duft in ihrer Nase den Appetit anregte. Spätestens zu diesem Zeitpunkt kam bei jedem der Heißhunger auf ein schönes gutes Stück vom Glutofen. Die mitgebrachten Salate bildeten ein sehr vielfältiges Buffet.
Damit jeder das auf dem Teller hatte, was er persönlich gern isst, brachte man selbst das eigene Grillgut und die Soßen mit. Vom Fleisch, Geflügel, Fisch und Würstel reichten die Schmankerl.

Zur Auflockerung des Abends wurde unter den Anwesenden der beste Hufeisenwerfer gesucht. Unter den aufmerksamen Augen von Schiedsrichter Stefan Prantler versuchte Jung und Alt mit dem u-förmigen Eisenstück möglichst nah an das Ziel eines Holzstocks zu werfen. Titelverteidiger bei dem spaßigen Bewerb war Hias Ramsauer. Die besten Würfe gelangen Gaukönig Werner Wieberger vor der jungen Isabel Prantler. Den dritten Platz belegte Florian Moosleitner.

1. Schützenmeister Markus Burgthaler hatte bei diesem geselligen Beisammensein herzliche Grußworte an alle Gäste gerichtet und bedankte sich bei den Anwesenden für deren Kommen, beim Eigentümer Christian Schaider für die Gartenbenützung, beim Vereinswirt Alois Fritzenwenger für die Biergartengestaltung und nicht zuletzt bei allen Mitgliedern für die schmackhaften Salate. Bei allseits guter Stimmung verging die laue Sommernacht mit dem harmonischen Grillfest viel zu schnell und mit dem gemeinsamen Aufräumen endete ein wundervoller Abend.

(Bericht: Andreas Pils)

 

Die Punktbesten (v.l.)

Alois Fritzenwenger, Markus Wirnstl und Elisabeth Sperrer umrahmen den Gewinner des ungeliebten „Loser-Pokals“ Matthias Gruber

Nachbarn feiern gemeinsam

Rundenkampffeier Perach/Brodhausen

Freilassing (cr) – Man könnte es schon „Gewohnheitsrecht“ nennen, daß die beiden befreundeten Schützengesellschaften aus Brodhausen und Perach alljährlich miteinander feiern. Die Zusammenkunft dient als Dank und Anerkennung für die Mühen, die sich die Schützinnen und Schützen während der Wettkampfsaison unterziehen. Heuer ließen sich die Organisatoren eine zünftige Grillfeier in den Räumlichkeiten der SG Perach einfallen.

Am Anfang wurden die Ergebnisse der Rundenkampfmannschaften sowie die Einzelergebnisse jedes Schützen bekanntgegeben. Daraus war auch der Vergleich zur Vorjahresleistung ersichtlich, was bei manchem zum Teil deutliche Tendenz nach oben oder unten erkennen ließ. Die begleitenden humorigen Kommentare waren der jeweiligen „Leistung“ angepaßt. Nachdem die Schützenmeister beider Vereine Markus Burgthaler (Perach) und Tobi Sperl (Brodhausen) den Wettkampfschützen für ihren Einsatz gedankt hatten, ging man zum geselligen Teil über. Gestärkt mit Grillgut und köstlichen Salaten wurde der schon traditionelle Mehrkampf um den „Loser-Pokal“ von 24 Startern in Angriff genommen. Dabei handelt es sich um einen Wanderpreis, den völlig unüblich keiner gewinnen will. Der Mehrkampf setzt sich aus den vier Disziplinen Maßkrugschieben, Darts, Hufeisenwerfen und Tischtennisball-Werfen zusammen. Die Einzel-platzierungen werden addiert und der Starter mit der Höchstpunktzahl darf sich für ein Jahr „stolzer“ Sieger des Loser-Pokals nennen. Daß bei den vier Disziplinen neben Geschicklichkeit eine riesige Portion Glück mitspielt, gibt dem Ganzen einen etwas überraschenden Charakter. Ins olympische Programm wird es dieser Bewerb jedenfalls nicht schaffen. Gespannt wartete man schließlich auf die Bekanntgabe der Ergebnisse. Die niedrigsten Platzziffern hatten am Ende Markus Wirnstl, Alois Fritzenwenger und Elisabeth Sperrer. Damit waren sie meilenweit vom „Gewinn“ des Loser-Pokals entfernt. Schließlich wurde am Ende unter großem Hallo Matthias Gruber als „glücklicher“ Sieger ausgerufen. Damit geht der Preis für ein weiteres Jahr in die Nachbargemeinde nach Brodhausen, das die Siegerwertung auch souverän führt.

Nach dieser „erfolgreichen Titelverteidigung“ durch die Brodhausener Schützen kam natürlich der Spaß nicht zu kurz und die nachbarschaftlichen guten Beziehungen zwischen den beiden Schützen-gesellschaften wurden weiter vertieft. Man war sich einig, an dieser Tradition auch weiterhin festzuhalten. Die Brodhausener versprachen, alles daran zu setzen, den „Loser-Pokal“ im nächsten Jahr endlich wieder los zu werden.

Der Abend nahm wie immer einen kultivierten Verlauf und kurz vor 9 waren alle wieder zuhause im Bett 😉

 

Ergebnis:

1. Wirnstl Markus
2. Fritzenwenger Alois
3. Sperrer Elisabeth
4. Sperrer Günther
5. Gruber Stefan
6. Heimerl Alexandra
7. Burgthaler Markus
8. Eberherr Fritz
9. Moosleitner Florian
10. Hogger Josef
11. Heimerl Georg
12. Albert Romstädter
13. Mertl Nadine
14. Poschner Monika
15. Prantler Stefan
16. Demmelmair Daniel
17. Sperl Tobias
18. Mertl Peter
19. Elmer Sepp
20. Demmelmair Conny
21. Demmelmair Andreas
22. Demmelmair CLaudia
23. Öttl Ingrid
24. Gruber Matthias

Zum Faschingsschießen 2019 trafen sich 19 Paare auf den elektronischen Schießstand der SGP.

In die Wertung kam nicht die BEST erziehlte Ringzahl sonder die Summer der Zehntel.

Somit war überwiegend das GLÜCK bei jedem Teilnehmer für den Sieg verantwortlich.

Auf ALLE FÄLLE war es eine

“mort’s gaud’e und lustig”

 

Die SIEGER

“fesche Dirnd’l”

“stramme Bua’m”

Platz 1

Platz 2

Platz 3

weitere Fotos wie Platzierung

Mertl Reingard schoss mit Kästl Heidi

Von

Gamstatter Hannes mit Lena

sowie

Demmelmair Conny mit Niklas Engelberg

leider KEIN Foto!

Johann Geigl siegt beim Nikoloschießen mit dem „Schuss auf die Nuss“

Geburtstagspreis von Maria und Georg Wurdak geht an Marga Wieberger

Perach. – Zum traditionellen Nikolausschießen nahmen die „Almenrausch“-Schützen Nüsse ins Visier. Zudem richtete der Verein anlässlich der runden Geburtstage von Maria und Georg Wurdak ein Geburtstagsschießen aus.

Die Jubilare spendierten das gemeinsame Essen, sowie Sachpreise, welche auf einen Näherungsteiler ausgeschossen wurden. Mit dem „Schuss auf die Nuss“ stellten sich die Teilnehmer dem Nikolo-Wettbewerb, wo es passende Preise zu gewinnen gab. Auch der Heilige Nikolaus mit seinen schaurigen Begleitern besuchte die Schützenfamilie. In der voll besetzten Gaststube des Gasthauses Alpenblick präsentierten sich die Tische weihnachtlich geschmückt. Zunächst begrüßte 1. Schützenmeister Markus Burgthaler die zahlreich erschienenen Mitglieder mit Familienangehörigen. Ein besonderes Willkommen galt dem Ehrenschützenmeister Franz Hogger sowie den Ehrenmitgliedern Hans Kästl, Werner Wieberger und Hans Klinger.

Ein herzlicher Dank ging an die Spender des Essens Maria und Georg Wurdak, allen Helfern, die dazu beigetragen haben, die Feier vorzubereiten und durchzuführen. Alois Fritzenwenger sorgte sich um die Bereitstellung der Preise, als auch um die bewährte Bewirtung. Ebenso ging ein Vergelt’s Gott an Christian Schaider, der wie so oft die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte.

Nach dem gemeinsamen Essen wartete man gespannt auf den Nikolaus und seine Krampusse. Der Bischof lobte die Schützenjugend und Schützen für ihre rege Beteiligung an sportlich-geselligen Aktivitäten, tadelte aber auch so manches Fehlverhalten einzelner Personen, wobei ihn die Krampusse tatkräftig mit ihren Ruten unterstützten. Über die derzeit acht Jungschützen und die Mithilfe der Jugend im Verein war der Nikolaus besonders erfreut. Großes Lob erhielt Erwin Danzer, der die Vereinschronik (bisher von Franz Hogger geführt) weiterführt, sämtliche Fahrer zu den Rundenwettkämpfen, der Jugendtrainerin Nadine Mertl und Heidi Kästl, die wie immer um Ordnung und Sauberkeit im Schützenstüberl bemüht ist. Damit keiner Durst und Hunger leiden musste, sorgten Alois Fritzenwenger und Martin Geigl für die Bewirtung der Schützen. Der Vereinsführung Markus Burgthaler mit seinen Vorstandsmitgliedern galt ebenfalls ein großer Dank. Der Nikolaus mit seinen Krampussen verteilte an alle anwesenden Kinder ein bunt gemischtes Sacker’l und zog vor seiner Verabschiedung noch die „Siegernummer“ des Nussen-Schießens.

Reingard Mertl, Johann Geigl, Nadine Mertl

Beim Nikoloschießen wird nicht wie sonst auf Zielscheiben geschossen, sondern auf mit Nummern versehenen Walnüsse, die an einem Tannenzweig hängen. An den von Florian Moosleitner besorgten Zweigen, platzierte Erwin Danzer die Nüsse. Nach dem speziellen Schießen hieß es: „De san jetzt olle hi.“ Die Gewinner der 37 Starter wurden anschließend mittels Ziehung ermittelt, deshalb spielt die Zielsicherheit auch keine Rolle, sondern das pure Glück. Johann Geigl sicherte sich den ersten Platz vor der Reingard Mertl und der drittplazierten Nadine Mertl. Weitere Platzierungen: 4. Markus Matschke, 5. Benedikt Prantler, 6. Markus Fundeis, 7. Maria Wurdak. 8. Stefan Prantler, 9. Edi Reichl, 10. Heidi Kästl – 37 Preise wurden insgesamt vergeben.

Markus Fundeis, Georg und Maria Wurdak, Marga Wieberger, Kathi Dazer

Die Jubilare Maria und Georg Wurdak hatten für die Geburtstagspreise einen 160-Näherungsteiler vorgegeben. Die drei gestifteten Preise wurden wie folgt vergeben: Mit einem 2 Teiler ging Platz eins an Marga Wieberger, vor Kathi Danzer mit einem 3 Teiler und mit einen 5 Teiler sicherte sich Markus Fundeis Platz 3.

Nach der Preisverteilung verwies 1. Schützenmeister Markus Burgthaler noch auf das „Silvesterschießen“ am letzten Schießabend im Jahr 2018 und er wünschte auch im Namen der gesamten Vorstandschaft allen eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit. Anschließend ließ man den gelungenen Abend in gemütlicher Runde ausklingen.

 

 

Die glücklichen Gewinner der jeweiligen Geburtstagsscheibe anlässlich seines 50. von Peter Menzl.

Die Scheibe mit dem Peracher Kircher’l ging an Annemarie Vordermayer und die Steinbrünninger Kirche ging an Florian Moosleitner.

Die Scheiben werden die jeweiligen Schützenstüber’l schmücken.

Steinbrünning. Anlässlich des 50. Geburtstags von Peter Menzl trafen sich die Mitglieder der SG Almenrausch Perach mit den Weiherlilie-Schützen. Dies wurde gleich mit einem Freundschaftsschießen verbunden. Jeder Schütze gab hierfür 10 Schuss ab. Daraus ergab sich eine Mannschaftswertung mit den jeweils 15 besten Ringergebnissen. Mit 1355 Ringen überlagen hier die Steinbrünninger den Perachern (1239). In der Einzelwertung berechneten sich die Punkte jedes Schützen aus der Summe des besten Teilers und der Ringdifferenz zu 100 Ringen. Die Liste wurde von Alfons Kern mit 48.1 Punkten angeführt. Es folgten Klaus Gröne, Annemarie Vordermayer, Nadine Mertl (Perach) und Heidi Vordermayer. Die 15 Besten erhielten jeweils einen Sachpreis. Den Höhepunkt des Abends bildete natürlich die Bekanntgabe der Scheibengewinner. Peter Menzl stiftete für jeden Verein eine. Bei der SG Almenrausch war Florian Moosleitner mit einem 95.7-Teiler dem gewünschten 50-Teiler am nächsten. Annemarie Vordermayer hatte bei den Steinbrünningern das Glück mit einem 61.0-Teiler die Scheibe entgegen zu nehmen.

Mit originalen Kramer-Hendln verköstigt, verbrachten die beiden Vereine noch einen geselligen Abend miteinander.

 

Grillfeier der Schützengesellschaft Almenrausch

Hufeisenwettbewerb“: Sieg ging an Matthias Ramsauer vor Hans Geigl

Was für wundervoller Abend! Zu einem gemütlichen Grillabend trafen sich die Mitglieder der SG „Almerausch“ samt Familiienangehörigen im Garten neben dem Schützenstüberl beim ehemaligen Gasthaus „Gomei“. Zu den Höhepunkten der Zusammenkunft gehörte ein Hufeisenwerfen.

Bei angenehmem Sommerwetter genoss die zahlreich gekommene Schützenfamilie die „Biergartenatmosphäre“ und das reichhaltige Grill- und Salatbuffet.

Aufgestellte Bierzeltgarnituren, runde Tische mit karierter Tischdecke sowie die glühende Grillkohle sorgten für das richtige Flair. Grillstimmung verspürten die Teilnehmer spätestens als der herzhafte Duft in ihrer Nase den Appetit anregte, ab diesem Zeitpunkt kam bei jedem der Heißhunger auf ein schönes gutes Stück vom Glutofen. Die mitgebrachten Salate und Dips bildeten ein außergewöhnliches Buffet.

Damit jeder das auf dem Teller hatte, was er persönlich gern isst, waren die Schützen für ihr Grillgut selbst verantwortlich. Vom Fleisch, Geflügel, Fisch bis hin zu Würstel sowie Gemüse reichten die Schmankerl. Etwas Süßes durfte auch nicht fehlen und nicht nur die Kinder erfreuten sich am Eis.

Zur Auflockerung des Abends und um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken, suchten die Schützen den besten Hufeisenwerfer. Titelverteidiger aus dem Vorjahr war Peter Poschner. Unter dem strengen Schiedsrichter Stefan Prantler mit Helfer Benedikt versuchte Jung und Alt mit dem u-förmigen Eisenstück möglichst nah an den Holzstock zu werfen. Die Werfer mit dem weitesten Einzel- und Summenabstand bekamen zum Trost ein Stamper’l Zielwasser. Maria Schwaiger mit 202 cm und Stefan Prantler mit 423 cm waren die „Glücklichen“ Trostpreissieger.

In der Summe der drei Würfen erzielte Matthias Ramsauer den 1. Rang mit 44 cm, Platz zwei mit 47 cm ging an Hans Geigl und mit 56 cm wurde Norbert Schaurecker Drittplatzierter.

2. Schützenmeister Stefan Prantler hatte bei diesem geselligen Beisammensein herzliche Grußworte an alle Gäste gerichtet und bedankte sich bei den Anwesenden für deren Kommen, beim Eigentümer Christian Schaider für die Gartenbenützung, beim Vereinswirt für die Biergartengestaltung und nicht zuletzt bei den Schützendamen für die schmackhaften Salate. Bei allseits guter Stimmung verging die laue Sommernacht mit dem harmonischen Grillfest, geprägt von Kameradschaft und freundschaftlichem Miteinander, viel zu schnell und mit dem gemeinsamen Aufräumen endete ein wundervoller Abend.

die “BESTEN” SG Peracher Hufeisenwerfer 2018

(3.) Norbert Schaurecker, (1.) Matthias Ramsauer und (2.)Hans Geigl

 

Quirinus-Messe“ in St. Andreas uraufgeführt

Beim Jahrtag gedenken Peracher Vereine ihrer Verstorbenen

Überfüllt war die Filialkirche „St. Andreas“, Gläubige mussten in der Vorhalle und im Freien mit einem Platz vorlieb nehmen. Grund war die Uraufführung der vom Thomas Moka komponierten „Quirinus-Messe“ beim Jahrtag der Ortsvereine Eisstockclub, Schützengesellschaft Almenrausch und der Schnalzer. Dem Gottesdienst folgte ein Totengedenken am Kriegerdenkmal durch Pfarrer Wernher Bien. 1. Schützenmeister Markus Burgthaler von der SG Almenrausch legte eine Blumenschale nieder.

Für die musikalische Gestaltung sorgten das Bläserquartett: Bei den „Glorreichen Vier“ mit Sabrina Dusch, Carina Bogner (beide Flügelhorn), Christine Burk (F-Horn) und Verena Hogger (Bariton) sowie der „Ainringer Vierg’sang“ mit Sonja Mittermaier-Moka (Sopran, Gitarre), Kathrin Hofhans (Alt, Klarinette), Thomas Moka (Tenor, Ziach), Christian Hofhans (Bass, Trompete und Richard Dusch (Kontrabass).

Das Bläserquartett begleitete den Einzug von Pfarrer Bien und den in heimischer Tracht gewandeten Ministranten wurde von der Empore herab sehr festlich, fanfarenähnlich. Stellvertretend für die drei Peracher Dorfvereine begrüßte Schnalzer-Vorstand Franz Schweiger die Gottesdienstteilnehmer. Ein besonderer Gruß galt dem Zelebranten Wernher Bien, dem „Ainringer Vierg’sang“ mit dem Komponisten Thomas Moka, den „Glorreichen Vier“ sowie Ainrings Bürgermeister Hans Eschlberger. Nach der liturgischen Eröffnung sagte der Seelsorger: „Wir sind beim Herrgott beisammen mit der Uraufführung der ‚Quirinus-Messe‘, wir können uns darauf freuen.“ Pfarrer Bien nannte die Namen der im Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder Erika Wisbacher (Schützenges. und Schnalzer), Marianne Erbrich (EC und Schnalzer), Helene Geigl (Schnalzer), und Ludwig Junger (EC und Schnalzer). Für die von dieser Welt Abberufenen betete man gemeinsam das Vaterunser.

Das „Kyrie“ wurde mit Ziach und Gitarre eingespielt und der Ainringer Vierg’sang interpretierte es. Bläserinnen und die andreren Instrumentalisten stimmten das Gloria an. Wohldosiert erklang anschließend ein wunderbarer, vierstimmiger Gesang. Die Lesung aus dem Brief an die Epheser trug Franz Schweiger vor. Als Zwischengesang „Graduale“ folgte mit ein schönen Stimmvolumen der beiden Sängerinnen und der beiden Sänger.

Das Markus-Evangelium verkündete der Geistliche und nahm in seiner Ansprache dazu Bezug. Zur Kirche meinte er, die von außen unscheinbar ausschaue, aber innen seien das Netzgewölbe und die Fresken vorne im Altarraum ein Schatz. Als

ebensolchen bezeichnete er die beeindruckende musikalische Gestaltung, welche die Herzen erfreue.

Nach der Predigt sagte Bien: „Beim Herrgott zu seien ist eine schöne Möglichkeit, wenn man ministriert.“ Hier dankte er dem scheidenden Maximilian Gamstatter mit einem Präsent. Dessen Schwester Lena bekam nachher die Ministranten-Albe, das Zingulum umgeschnürt und ein Kreuz umgehängt. Sie bekräftigte ihre Bereitschaft für den Ehrendienst. Beide bekamen von der zahlreichen Christenschar Applaus. Das „Credo“ wurde mit der Ziach eingespielt und die Zuhörer bekamen eine vortreffliche Intonation zu hören. Die Fürbitten sprachen hernach Franz Schweiger und mehrere Kinder, ganz im Anliegen des Jahrtages.

Nach einem instrumentalen Einspiel harmonierte der „Ainringer Vierg’sang“ beim a-capella-Gesang stimmlich wunderschön.

Weiter zu hören war das „Sanctus“ und Agnus Dei“. Kraftvoll, schön und freudig erfüllte das Blechbläserinnen-Quartett mit dem Stück „Communio“ den Sakralraum.

Ite missa est“ lautete es mit klaren Stimmen aus den Kehlen des „Ainringer Vierg’sang“ das letzte Lied zur Aufführung. Den musikalischen Schlusspunkt setzten die „Glorreichen Vier“ mit munterer und zupackender Spielweise mit dem Stück „Auszug“.

Am Ende der Eucharistiefeier sagte Pfarrer Bien im Kirchenschiff: „Ein ganz herzliches Dankeschön dem ‚Ainringer Vierg’sang‘ und den Blechbläsern für diese wunderschön gestaltete Messe“. Spontan applaudierten die Gläubigen.

Nach dem Segen trat Komponist Thomas Moka an das Ambo und sprach Dankesworte: „Mi hods wahnsinnig gfreit, dass ma do in Perach de Uraufführung von da ‚Quirinus-­Messe‘ macha derfa ham. I hoff, dass’s eich g’foin hod. Dass des Ganze so hihaut, braucht ma natürlich Dass des Ganze so hihaut, braucht ma natürlich a bisserl Hilfe von a boa Leut. Desweng derf i mi nu kurz bei dene Leut bedanken.“ Als Erster war Pfr. Bien an der Reihe, der ihm beim Text geholfen habe und etwas angeschoben habe, damit das Werk wirklich zur Aufführung kam, und überreichte ein kleines Präsent. Weiters dankte er mit Worten und kleinen Geschenken seinen Mitstreitern beim Viergesang, den Blechbläserinnen, der Mesnerin und den Ministranten aber auch seinen Eltern sowie der Ehefrau und Sohn. Franz Schweiger sagte Vergelt’s Gott bei Thomas Moka im Namen der drei Peracher Vereine.

Danach begaben sich Jung und Alt ins Freie und in der Vorhalle beim Kriegerdenkmal Pfarrer Wernher Bien sang Gebetsrufe und anschließend beteten alle ein Vaterunser und ein Gegrüßest seist du Maria. Stellvertretend für die Ortvereine legte 1. Almenrausch-Schützenmeister eine Blumenschale vor der Wand mit den Ehrentafeln nieder.

Es bleibt zu hoffen, dass die Komposition „Quirinus-Messe“ noch viele Aufführungen im deutschsprachigen Raum erfährt.

Andreas Pils