Dunkle Gefährten und der Nikolaus besuchten die Peracher Schützen

 

Wie jedes Jahr, fand das traditionelle Nikolausschießen der Peracher Almenrausch Schützen einen Platz im Terminkalender. 2. Schützenmeister Stefan Prantler begrüßte alle zahlreich erschienen Mitglieder im Schützenstüber’l des Gasthauses Alpenblick. Ein besonderes Willkommen galt Ehrenschützenmeister Franz Hogger, sowie den Ehrenmitgliedern Hans Kästl und Rudi Schweiger. Ein herzlicher Dank ging an Christian Schaider. Er hat für die Schützen immer ein offenes Ohr und stellt die Räumlickeiten zur Verfügung. Anerkennendes Lob wurde vermittelt an alle Helfer, die diese aktuelle Veranstaltung zum Jahresfinish wieder zu einem besonderen Ereignis machten.

Mit einer Beteiligung von 40 Schützinnen und Schützen waren die Mitglieder der Einladung zum Nikolausschießen gefolgt. Die Tische präsentierten sich weihnachtlich geschmückt und die vielen Leckereien verleiteten zum Naschen. Jeder Teilnehmer musste zuerst am Schießstand eine mit einer Nummer versehene Walnuss vom angebrachten Tannenzweig schießen. Dabei spielte nicht nur die Zielsicherheit sondern auch das pure Glück eine Rolle um das Nikolausschießen zu gewinnen.

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Nachdem alle Teilnehmer mit einem Abendessen gestärkt waren, wartete man gespannt auf den Nikolaus und seine Krampusse, welche schon sehnsüchtig erwartet wurden. Der Nikolaus lobte die Schützen für ihre rege Beteiligung an sportlich-geselligen Aktivitäten, tadelte aber auch so manches Fehlverhalten einzelner Personen, wobei ihn die Krampusse tatkräftig mit ihren Ruten unterstützen.

 

Großes Lob zuteil wurden vor allem Ehrenschützenmeister Franz Hogger, der wie eh und je die Vereinschronik weiterführt, sämtliche Fahrer, die zu den Rundenwettkämpfen chauffierten und alle wieder sicher nach Hause brachten, und Hans und Heidi Kästl, beide wie immer um Ordnung und Sauberkeit im Schützenstüberl bemüht. Auch ging ein ganz toller Dank an den leider krankheitsbedingt abwesenden 1. Schützenmeister Alois Fritzenwegner. Seit Jahren führt er den Verein hervorragend – ohne seine unermüdliche Führungsarbeit wäre der Verein wohl nicht das was er heute darstellt.

Neben Krampus und Nikolaus von links (nicht zu verwechseln) 2. Schützenmeister Stefan Prantler und Johann Klinger, Sieger des Nikolaus-Schießens der SG Almenrausch Perach.

Neben Krampus und Nikolaus von links (nicht zu verwechseln) 2. Schützenmeister Stefan Prantler und Johann Klinger, Sieger des Nikolaus-Schießens der SG Almenrausch Perach.

Als letzte Tat vor seiner Verabschiedung zog der Nikolaus noch die „Siegernummer“. Danach begab sich der Nikolo gemessenen Schrittes mit seinen fuchtelnden Gefährten wieder außerhalb des Schützenstürberls. Nach einer kurzen Pause ging es bei den anwesenden Schützen nun zur ersehnten Preisverteilung. Die Gewinne reichten von einem Gutschein für eine Weihnachtsgans, einem selbstgebackenen Weihnachtsstollen von Hilde Hogger oder selbstgemachten Weihnachtskerzen aus Holz von Franz Hogger bis zu weihnachtlichem Deko, wärmende Getränke, herzhafte Brotzeiten und viele andere nützlicher Dinge für die kalte Jahreszeit. Jeder Teilnehmer konnte sich einen dieser tollen Preise sichern. Als glücklicher Gewinner ging dieses Jahr Hans Klinger hervor, der vor Markus Matschke und Heidi Kästl das Nikolausschießen für sich entscheiden konnte.

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Nach der Preisverteilung wurden noch Weihnachtsgeschichten vorgetragen und 2. Schützenmeister Stefan Prantler wünschte auch im Namen der gesamten Vorstandschaft allen eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit, sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr 2015. Anschließend ließ man den gelungenen Abend in gemütlicher Runde ausklingen.

 

52. Gemeindemeisterschaft 2015

Die Gemeindemeisterschaft 2015 für Luftgewehr und Luftpistole findet in der Zeit vom 09.01.2015 bis 17.01.2015 auf der Schießanlage der SG Ulrichshögl e.V. statt. Für die Durchführung der Meisterschaft stehen 14 automatische Stände zur Verfügung.
Schießzeiten:
Freitag 09.01.2015 17:00 – 22:00 Uhr
Samstag 10.01.2015 14:00 – 22:00 Uhr
Donnerstag 15.01.2015 17:00 – 22:00 Uhr
Freitag 16.01.2015 17:00 – 22:00 Uhr
Samstag 17.01.2015 14:00 – 20:00 Uhr

GM 2015 Einladung
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30 Teilnehmer am Schießstand um Köstlichkeiten „rund um den Kohl“

Im Rahmen des sechsten Wertungsschießens stand das beliebte und traditionelle Kohlschießen bei der SG „Almenrausch“ Perach mit zahlreicher Beteiligung von 30 Schützinnen und Schützen auf dem Programm. Im Hinblick auf den guten Besuch des „Kohlschießens“ verdeutlichte Schützenmeister Alois Fritzenwenger, besonders erfreulich wäre es für ihn und der SG natürlich, wenn auch die wöchentlichen Wertungsschießen ebenso immer gut besucht würden.

Als nächstes Vortel ist der Termin für das Nikolausschießen angesagt. Fritzenwenger gab hierfür den Donnerstag, 4. Dezember als Termin bekannt. Ab 18 Uhr kann geschossen werden. “Im Anschluss findet im Vereinsstüberl Gasthaus Gamstatter nach dem gemeinsamen Essen die Nikolausfeier und Preisverteilung statt”, teilte er mit.

Mit Spannung erwartete man dann die Ergebnisse aus dem absolvierten “Kohlschießens”. Viele leckere Köstlichkeiten aus dem Bayernland „rund um den Kohl“ waren aufgereiht: Weißkraut, Blaukraut und Spitzkraut, Wirsing, Broccoli. Rosenkohl, Sauer- und Rotkohl und so weiter. Natürlich durften die deftigen Beilagen wie Schweinebraten, Blut- und Leberwürste, Geschwollene, Bratwürste, Schweinswürstl, Debrecziner, Kaspressknödel und dergleichen nicht fehlen.

Die vorderen Plätze beim "Kohlschießen" der SG Perach erreichten - von links - Edi Reichl (5.), Nina Mertl (3.), Jenny Maxheim (1.), Hias Ramsauer(4.), Franz Hogger (2.).

Die vorderen Plätze beim “Kohlschießen” der SG Perach erreichten – von links – Edi Reichl (5.), Nina Mertl (3.), Jenny Maxheim (1.), Hias Ramsauer(4.), Franz Hogger (2.).

Ein echter “Glückspilz” beim November-Vortels war diesmal Jenny Maxheim mit einem 1.18-Teiler als Siegerin des Kohlvortels auf der Apfelbaumscheibe (per Jux) vor Franz Hogger (1.21) und Nina Mertl (2.25). Platz vier ging an Hias Ramsauer (4.23), 5. Edi Reichl (7.24). Die weitere Reihenfolge: 6. Norbert Schaurecker (8.12). 7. Hans Geigl, 8. Markus Burgthaler, 9. Jakob Geisler, 10. Werner Wieberger. Insgesamt 30 Kohlpreise wurden vergeben, es ging also keiner der Beteiligten mit leeren Händen nach Hause. Erfreulich: Die Jugend war zahlenmäßig komplett vertreten und konnte sich heuer vor der älteren Generation platzieren. In geselliger Runde ließ man den sportlich-geselligen Abend ausklingen. (Schlosser)

Geburtstagsscheibe von Kathi Danzer geht an Franz Hogger

Beim Anfangsschießen 2014 waren 32 Teilnehmer am Start: 22 Schützinnen und Schützen mit dem Luftgewehr und 10 mit der Luftpistole.

 

Nach drei Schießabenden fand bei der Schützengesellschaft Almenrausch Perach, die Preisverteilung des Anfangsschießens der Saison 2014/15 mit Geburtstagsschießen und Jugendwanderscheibe statt. Die 32 Akteure an den Schießständen teilten sich auf in  22 Luftgewehr- und 10 Pistolenschützen. In den jeweiligen Klassen wurden auf Meister (Ringe) Geldpreise vergeben und auf Glück (Blattl-Teiler) konnte aus einer Vielzahl von Sachpreisen gewählt werden. Die von Kathi Danzer gestifteten fünf Geburtstagspreise wurden auf einen Näherungsteiler ausgeschossen.

1. Schützenmeister Alois Fritzenwenger entbot allen Anwesenden, unter ihnen die Schützenjugend, einen herzlichen Willkommensgruß. Namentlich erwähnte er insbesondere Ehrenschützenmeister Franz Hogger, sowie die Ehrenmitglieder Hans Kästl und Rudi Schweiger. Vor der Preisverteilung lies Alois Fritzenwenger die vergangene Sommerpause in kurzen Anmerkungen Revue passieren. So seien die Wettkampfschützen mit einer RWK-Feier zusammen mit den Brodhauser Schützen für ihren Einsatz belohnt worden.  Einige Renovierungsarbeiten vollführten eifrige Schützen und auch der Schießstand und das Stüber’l hätten Schützendamen für den Saisonstart dankenswerterweise auf Vordermann gebracht.

“Der Familienausflug für Jung und Alt mit dem Bus nach München in den Tierpark und Schloss Nymphenburg ist sicherlich noch Jedem in guter Erinnerung”, sagte Fritzenwenger. Die monatlichen Treffen bezeichnete er als ordentlich besucht und nicht fehlten durfte im Jahresablauf die alljährliche Radltour zum Raggei Bräu nach Acherting. Das Dorffest, gemeinsam mit den Peracher Vereinen organisiert,  konnte bei bester Witterung durchgeführt werden. Der Traditionsveranstaltung sei eine sehr zufriedenstellende Bilanz beschieden gewesen.

Wie der Schützenmeister weiter ausführte, habe sich kürzlich ein Team der Peracher Schützengesellschaft erstmals beim Sommerbiathlon der Gemeinde Ainring dem Lauf- und Schieß-Wettkampf gestellt und gute Leistungen gezeigt.  Die Beteiligung an weiterführenden Meisterschaften, an Preisverteilungen und Versammlungen des Gaues habe man jeweils wahr genommen. Das Ferienprogramm mit Schießen, Luftballondarten und Klappentenschießen über die Gemeinde Ainring sei mit 14 Teilnehmern sehr gut angenommen worden. 

Einen besonderen Dank richtete Alois Fritzenwenger an den Hausherrn Christian Schaider, “der für uns immer ein offenes Ohr hat und wir heute hier im Saal die Preisverteilung durchführen dürfen.” An die diesjährigen Geburtstagsjubilare Rudi Schweiger sowie Hilde und Franz Hogger gehe ebenso ein herzliches “Vergelts Gott” für die kulinarische Einladung samt Freigetränk. Nun wurden die Anwesenden jedoch nicht mehr länger auf die Folter gespannt und Sportwart Markus Burgthaler übernahm in der Folge die Übergabe der Geldpreise in der Ringwertung je nach Beteiligung.

Mit 99 Ringen und weiteren hohen Serienergebnisse erreichte Kathi Danzer das beste Ringeresultat  beim Anfangsschießen und bewies, dass die ältere Generation des Vereins immer noch ein sehr zielsicheres Auge hat. In der Schützen– bis Seniorenklasse siegte Alois Fritzenwenger mit 96 Ringe vor Florian Moosleitner (95). Bei den Pistoleros gewann Martin Geigl (91) die Wertung.

Das beste Blattl schoss mit einem 24-Teiler Alois Fritzenwenger, gefolgt von Markus Matschke (24,32) und Juniorenschütze Christoph Geisler (29,00). Die Sachpreise in der Blattlwertung übergab das Schützenmeistergespann Alois Fritzenwenger/Stefan Prantler. Jeder teilnehmende Schütze konnte sich aus dem voll gedeckten Tisch einen Sachpreis aussuchen und so ging keiner mit leeren Händen nach Hause. Besonders begehrt war erneut das „Oktoberfest für Arme vorm Fernseher“ – nämlich  einen Kasten Bier mit Brotzeit und Lebkuchenherz.

Für die beschränkte Wertung „Geburtstagspreise“, allesamt gestiftet von der diesjährigen Jubilarin Kathi Danzer, lautete der Modus 5 x 5 Schuss auf die Teilervorgabe eines 70 Teilers, welcher vom Spender vorgegeben, ausgeschossen wurde. Die Schmankerlgutscheine aus der Region waren sehr begehrt. Platz 1 ging an Franz Hogger mit einem 1.69 Teiler (71.96). Eine enge Partie entwickelte sich zwischen den Rängen zwei und drei. Georg Wurdak und Juniorenschützin Jennifer Maxheim lagen am Ende mit einem 4-Teiler (74 und 66) gleichauf. Georg Wurdak hatte jedoch ein besseres Deckblatt und belegte somit die zweite Position vor Jennifer Maxheim. Platz 4 ging an Juniorenschütze Christoph Geisler 5.09-Teiler (75,09), gefolgt von Rangfünften Rupert Geigl.

Die Jugendwanderscheibe sicherte sich Nadine Mertl. Ehrenschützenmeister Franz Hogger und ehemaliger Stifter der Scheibe, überreichte diese der strahlenden Siegerin. Da aber die schöne Trophäe weiterhin die Wand im Schützenheim zieren wird, erhielt Mertl als bleibende Erinnerung einen Pokal.

Nach diesen Erläuterungen wies Alois Fritzenwenger auf die kommenden Termine hin. Vor allem auf die monatlichen Vortel machte er aufmerksam, welche immer unter einem unterschiedlichem Motto stehen und stets auf Jux ausgeschossen werden. Zur Preisverteilung des Anfangsschießens gratulierte der 1. Schützenmeister allen Siegern und Platzierten und wünschte einen guten Saisonverlauf. In gemütlicher Runde ließ man den Abend ausklingen.

Training ist bei den Peracher Schützen montags und das Wertungsschießen findet donnerstags statt. Interessierte – ob Jung oder Alt – sind immer gerne willkommen. Schießzeiten: Jugend ab 18 Uhr und ab 19.15 Uhr alle übrigen Klassen.

Aus der Ergebnisliste des Anfangsschießens: Luftgewehr, Schüler und Jugend: 1. Nina Mertl 77/6. – Junioren: 1. Jennifer Maxheim 91, 2. Christoph Geisler 90, 3. Nadine Mertl 87, 4. Jakob Geisler 80. – Allgemeine Klasse: 1. Alois Fritzenwenger 96, 2. Florian Moosleitner 95, 3. Monika Poschner 93, 4. Stefan Prantler 90 (10 Teilnehmer). –  LG aufgelegt: 1. Kathi Danzer 99, 2. Georg Wurdak 98, 3. Franz Hogger 97, 4. Johann Klinger 95 (7 Teilnehmer).

Luftpistole Junioren: 1. Roland Mulzer 85, 2. Christoph Geisler 54. – Allgemeine Klasse: 1. Martin Geigl 91/87, 2. Rupert Geigl 91/83, 3. Markus Burgthaler 89, 4. Peter Mertl 88 (8 Teilnehmer).

Doppelstarter: 1. Markus Burgthaler 177 Ringe, 2. Alois Fritzenwenger 176, 3. Rupert Geigl 171

Jugendwanderscheibe: 1. Nadine Mertl-Teiler 71.90 Teiler. – Geburtstagsscheibe 70 Näherungsteiler: 1. Franz Hogger 1.69 Teiler (71.69) , 2. Georg Wurdak 4.00 (74) und 7.30-Teiler, 3. Jennifer Maxheim 4.00 (66) und 50-Teiler, 4. Christoph Geisler 5.09 Teiler (75.09 T.), 5. Rupert Geigl.

Blattlwertung (alle Teilnehmer bekamen einen Preis): 1. Alois Fritzenwenger 24.00 Teiler, 2. Markus Matschke 24.32, 3. Christoph Geisler 29.00, 4. Hans Kästl 36.39, 5. Martin Geigl 37.11, 6. Florian Moosleitner 40.00, 7. Franz Hogger 40.29, 8. Werner Wieberger, 9. Jennifer Maxheim, 10. Peter Menzl – 27 Preise wurden vergeben.

 

Ergebnisliste:

Anfangsschießen 2014
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Johannes Eschlberger siegt im Peracher Dreikampf

Zum jährlichen Ferienprogramm der SG Perach kamen 14 Jugendliche zusammen um sich im Peracher Dreikampf zu messen.

Hierbei wurde wie bei den Schützen üblich mit dem Luftgewehr auf Scheiben geschossen, zusätzlich dazu auf Klappscheiben wie man sie vom Volksfest kennt.

In der dritten Übung war das Zielen beim Ballon-Darten gefordert. Die einzelnen Wertungen gingen als Punkte in das Gesamtergebnis ein und nach einer Stärkung wurde die Preise verteilt.

 

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Ergebnis:

Ferienprogramm 2014

1. Eschlberger Johannes  112 Punkte
2. Rauscher Lukas 98 Punkte
3. Schranz Simon 94  Punkte
4. Oberhofer Julian 92 Punkte
5. Michalek Marco 91 Punkte
6. Hofmann Dominic 90 Punkte
7. Semmelmayr Vicent 88 Punkte
8. Danzer Sara 87 Punkte
9. Reuther Timo 81 Punkte
10. Reuther Markus 80 Punkte
11 . Zelzer Raphael 79 Punkte
12. Eschlberger Christoph 66 Punkte
13. Pilz Marco 64 Punkte
14. Riegel Moritz 61 Punkte

 

Die meisten Ringe beim Schießen erzielte Rauscher Lukas mit 83 von 100. Den besten Einzelschuss hatte Schranz Simon mit einem 107,8 Teiler.

Eisstöckler, Schnalzer und Schützen feierten gemeinsam mit vielen Besuchern

 

PERACH (schl) – Dem optimal wetterbegünstigten und bis in die späten Abendstunden überaus gut besuchten Peracher Dorffest am vergangenen Samstag ging traditionell nachmittags der Jahrtag der örtlichen Vereine mit den Schnalzern, dem Eisstock-Club und den Schützen zum Gedenken der Verstorbenen voraus. Jene fünf Mitglieder, die innerhalb eines Jahres von ihren Vereinen zur letzten Ruhe begleitet wurden, wurden namentlich von Pfarrer Hans-Hermann Holm-elin verlesen.

Der Seelsorger hielt den Gottesdienst vor dem Portal der Peracher Kirche. In der Predigt offerierte er, beim oft zu Nutzlosigkeit verurteilten Unkraut im Gegensatz zum lebenswichtigen Weizenkorn sage Jesus, es solle beides wachsen und die Natur bestimmen. Bezogen zur Menschheit im Gleichnis zur Botschaft des Evangeliums, werde im Endeffekt vergleichsweise Gutes in christlicher Demut und Bescheidenheit sich stärker durchsetzen, somit letztendlich das Wachsen und Gedeihen des Weizenkorns überwiegen.

Schnalzervorstand Franz Schweiger verlas Passagen aus dem „Buch der Weisheit”. Der Pfarrer versäumte nicht zu erwähnen, dass das anschließende Dorffest eine gute Gelegenheit biete, außerhalb des geschäftigen Alltags einige gemütliche Stunden miteinander zu verbringen und das Füreinander zu vertiefen. Das musikalische Geleit mit Kirchenliedern gab die Musikkapelle Ainring unter der Leitung von Hans Mühlbauer..

Nach Gebeten und Fürbitten, vorgetragen von den Kindern Isabell und Benedikt Prantler und das von den Musikern intonierte Lied vom „Guten Kameraden” dankte heuer turnusgemäß Alexander Fuchs, 1. Vorsitzender des Eisstockclubs Perach, all jenen, die in der Vergangenheit in oft schwierigen Jahren Verantwortung übernahmen, die die Vereine mit Leben erfüllt und somit erhalten haben. „Für eure Verdieste und die Verbundenheit ein herzliches Vergelts Gott. Wir werden euch immer ein ehrendes Andenken bewahren”, so Fuchs, der als Zeichen des Dankes namens aller drei Vereine eine mit einer Seidenschleife versehene Blumenschale vor der Gedenkstätte legte.

Pfarrer Hans-Hermann Holmelin hielt den Freiluftgottesdienst am Jahrtag der Peracher Vereine

Pfarrer Hans-Hermann Holmelin hielt den Freiluftgottesdienst am Jahrtag der Peracher Vereine

 

Von Franz Schweiger galt der Dank zum Schluss, vor allem dem Geistlichen und seinem Kirchendienst, besetzt mit Helmut Soraruf und Ministrant Hansi Gamstatter der Mesnerin Erika Geigl, ebenso der Ainringer Musikkapellenabordnung unter dem Dirigat von Hans Mühlbauer, den zahlreichen Besuchern, allen Helferinnen und Helfern, sowie Spendern und Gönnern, die zum Gelingen des Dorffestes im Zeichen der Kameradschaftspflege beitragen. Stellvertretend wurde dem anwesenden 2. Bürgermeister Gerhard Kern für die Unterstützung durch die Gemeinde Ainring ein anerkennendes Lob ausgesprochen.

Eine Abordnung der Musikkapelle Ainring unter der Leitung von Hans Mühlbauer umrahmte die Feldmesse mit Kirchenliedern

Eine Abordnung der Musikkapelle Ainring unter der Leitung von Hans Mühlbauer umrahmte die Feldmesse mit Kirchenliedern

 

Die Ainringer Musiker spielten hernach noch stundenlang schwungvoll bis in die ungetrübte sternenklare Nacht. Mit Trachtentänze erfreuten Buam und Dirndln aus den Reihen der vier Peracher Vereine, die dem GTEV „Edelweiß” Hammerau-Ainring angehören. Gute Stimmung herrschte an den Tischen und Sitzreihen am verkehrsfreien Dorfplatz des Ziegelweges bei einer herrlich lauen Sommernacht. Die Besucher wurden mit frischen Getränken, köstlichen Schmankerln vom Grill, aber auch mit duftendem Kaffee und selbst gebackenen Kuchen und Torten bestens verköstigt.

Riesenspaß hatten die Kinder beim anschließenden Dorffest an den mehr als 20 Meter langen Gummischlangen.

Riesenspaß hatten die Kinder beim anschließenden Dorffest an den mehr als 20 Meter langen Gummischlangen.

Zahlreiche Spielmöglichkeiten fanden die Kinder vor unter anderem auf den beiden langen „Gummischlagen”, die zu allerlei Akrobatik animierten. Gefragt war auch das Kinderschminken, wobei sich Monika Poschner – die Tochter des Schützenvorstandes Alois Fritzenwenger hatte heuer geheiratet – über mangelnde Arbeit nicht zu beklagen hatte.

Fotos: Schlosser

Schießfreie Zeit kulinarisch mit fremdem Sportgerät überbrückt

In der Sommerpause treffen sich die Peracher „Almenrausch”-Schützen einmal monatlich zum Stammtisch um die „schießfreie Zeit” zu überbrücken und Neuigkeiten der bevorstehenden Termine auszutauschen. Oftmals stehen diese Treffen unter einem bestimmten Motto. Kürzlich schwang man sich aufs Radl mit dem Ziel zum „Raggei Bräu” in das „drent da Grenz” benachbarte Acharting.
Bei optimalem Radlwetter starteten die “Traditions-Radler” und Neueinsteiger vom Treffpunkt am Kraftwerk an der ehemaligen Grenze zunächst entlang der Salach und entlang der Salzach. Bei der ersten Brücke überquerte man die Salzach und radelte auf Radwegen oder Nebenstraßen über Bergheim, Muntigl, Siggerwiesen, Lederersiedlung, Anthering zum Ziel nach Acharting wo alle ohne bemerkenswerte Steigungen meistern zu müssen, wohlbehalten ankamen. Während des Radelns erfreuten sich die Beteiligten immer wieder an den herrlichen Ausblicken in die heimische Bergwelt, dem Voralpenland und der stolzen Festung Salzburg über der Mozartstadt.
Am Ziel war im Biergarten beim „Raggei-Bräu” für die grenznahen oberbayerischen Gäste ein schattiges Platzerl reserviert. Dort hatten auch die bereits eingetroffenen Fahrgemeinschaften Platz genommen. Bei schmackhaftem Bier mit herzhaften kulinarischen österreichischen Köstlichkeiten konnten die „anstrengenden Strapazen” sofort vergessen werden.
Aber alles hat ein Ende und so machten sich die Peracher Schützen nach einem “stärkenden” Getränk wieder auf den Heimweg, wo alle wieder unfallfrei in ihrer bayerischen Heimat ankamen. Diesen Ausflug kann man wohl unter dem Motto „kulinarische Reise” einreihen. Alle Teilnehmer waren sich zu einer „Wiederholungstat” in der nächsten Sommerpause einig.

Am Donnerstag, 7. August ist der Monatstreff im Stüber’l in Perach und am Mittwoch, 3. September steht ein Besuch des Vermessungsamtes Freilassing zusammen mit den Schützennachbarn aus Brodhausen auf dem Programm. Dieses wurde vor einigen Jahre schon einmal zusammen besucht. Den Teilnehmern wurde damals die Entstehung der Flurkarte und Vermessung gezeigt. In diesem Jahr geht es um das “Aktuelle” und „Moderne“. Möglichkeiten und Informationen der Geodaten Bayern für den Bürger und Anwender gilt es zu erfahren.

Erlebnisreicher Tag im Tierpark und Blütenpracht im Botanischen Garten.

Bei angenehmen Ausflugswetter ging es im voll besetzten Bus in die Landeshauptstadt München. Ein Ausflug für Jung und Alt: Ausflügler besuchten in Gruppen den Tierpark Hellabrunn oder das Schloss Nymphenburg mit Botanischen Garten.

Der Tierpark München wurde 1911 als erster Geo-Zoo der Welt gegründet und zieht jährlich ca. 1 622 000 Besucher an. Ein Magnet des Münchner Tierparks sind derzeitig die Eisbärenbaybs Nela und Nobby. Konkurrenz bekamen sie vom doppelten Zwillingsnachwuchs bei den Affen. Für die Mitglieder mit Kindern war das Ausflugsziel natürlich die Nr. eins, wobei sich so manch älterer anschloss. Der mehrstündige Aufenthalt verging wie im Fluge, galt es doch die vielen Kontinente mit 19 000 Tieren und 750 Arten zu bestaunen. Ob Europa, Afrika, Australien, Elefantenhaus die Dschungel- oder Polarwelt um nur einige zu erwähnen. Natürlich durfte ein Abstecher zum Streichelgehege nicht fehlen. Eine Rast in einem der Gastronomien rundeten den erlebnisreichen Tag für die Zoobesucher ab.

Die Ausflügler welche sich für das Schloss Nymphenburg entschieden kamen auch voll auf ihre Kosten. Allein das Schloss welches 1664 erbaut wurde mit seinen prunkvollen Fassaden, verschiedenen Museen und großzügig angelegten Schlosspark ist ein Besuch wert. 300 000 Besucher jährlich können sich nicht irren. Im ausgeklügelten Kanalsystem versorgt die Würm die Teiche und Wasserflächen. Die Mitglieder genossen den Spaziergang um das Schloss sowie im Schlosspark mit seinen Springbrunnen. Einen Besuch des Botanischen Gartens konnte man sich angesichts des angenehmen Wetters und der Blütenpracht zu dieser Jahreszeit nicht entziehen. Der Garten auf über 21 Hektar mit 16 000 Pflanzenarten und 350 000 Besuchern zählt zu den bedeutendsten Gärten der Welt. Das Alpinum mit Alpenblumen aus aller Welt, der Rhododendronhein, Irisgarten und Frühlingsgarten usw. usw.. Ein Besuch der 4 500 qm Gewächshausflächen in denen die Orchideen vor Blüten nur so strotzen sowie das Palmen- und Kakteenhaus durfte natürlich nicht fehlen. Bei einer Stärkung im Restaurant schwärmte man von der Blütenpracht. Aber alles hat ein Ende und man machte sich nachdem man die fröhlich einsteigenden Zoobesucher wieder abholte auf den Heimweg.

Bei einer Einkehr beim Hinterwirt in Übersee am Chiemsee gleich neben der Kirche lies man den Tag ausklingen. Viele besuchten die von weiten sichtbare im unverputzten Ziegelbau errichtete neugotische Kirche aus dem 20. Jahrhundert. Diese ist mit 50m Länge und seinen 75m hohen Turm schon ganz beachtlich. Innen ist die Pfarrkirche mit einem Hochaltar mit linken und rechten Seitenaltar prunkvoll ausgestattet. Die 14 Kreuzwegstationen sind im Halbrelief geschnitzt, die Deckengemälde stellen Situationen vom Fischfang dar, die Bleiverglasung der farbenfrohen Fenster und die Orgel mit seinen 24 Registern vervollständigen das Ambiente der sehr schönen Kirche. Mit schönen Eindrücken des Tages kamen die Peracher Ausflügler wieder gut am Ausgangspunkt in Perach an.

SG Almenrausch Perach und SG Alpenrose Brodhausen pfegen ihre Kameradschaft

Unter dem Motto „alte Traditionen soll man nicht abreißen lassen“ fand kürzlich die Rundenwettkampffeier der Luftgewehr- und Luftpistolen-Mannschaftsschützen der SG “Almenrausch” Perach und der SG “Alpenrose” Brodhausen statt. Die Schießsaison wird somit gemeinsam beendet. Aber vor allem die gute Nachbarschaft und das kameradschaftliche Miteinander soll gepflegt und gefestigt werden. Den aktiven Schützen und Betreuern dankten die Vereinsfunktionäre für den sportlichen Einsatz.
Im Schützenstüberl der SG Perach trafen sich die Schützinnen und Schützen beider Vereine. Beide können auf unterschiedliche Erfolge zurückblicken. Die Pistoleros der SG Perach steigen als Gruppensieger auf und die LG-Schützen müssen sich in diesem Jahr nach letztjährigen Aufstieg mit hinteren Plätzen begnügen. Die neu gegründete 2. Mannschaft aus Perach konnte Erfahrungen sammeln. Die SG Brodhauser kann nach letztjähriger schlechterer Bilanz auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken. Nach den Abstiegen geht es heuer wieder aufwärts und sie startet im kommende Jahr in höheren Klassen. Beiden Vereinen ist es erfreulicherweise gelungen, Nachwuchsschützen in den Mannschaften zu integrieren. Die Platzierungen sollte bei der Rundenkampffeier nicht im Vordergrund stehen, denn mit Sicherheit hat auch heuer wieder jeder Aktive sein Bestes gegeben.
Um den Abend aufzulockern, fand auch heuer wieder ein Dreikampf aus Maßkrugschieben, Darten und Schießen statt. Beim Schießen waren nicht, wie üblich, möglichst viele Ringe gefragt: Platz eins ging an den Schützen mit den wenigsten Ringen wobei ein 0-er mit 20 Ringen gewertet wurde.
Besonderes Geschick mit verdientermaßen Siegplätze bewiesen in den einzelnen Bewerben beim Maßkrugschieben Andi Demmelmair 1700 Punkte (Brodhausen), Jenny Maxheim 198 Punkte (Perach) beim Darten und Albert Romstädter mit 13 Punkte (Brodhausen) beim Schießen. Der Sieger des Bewerbes wurde jedoch aus dem Schnitt seiner jeweiligen Platzierung in den Einzelbewerben ermittelt. Die Bestplatzierten erkämpften sich den gleiche Schnitt ,wobei Albert Romstädter einen Klassensieg erreichte. Somit ging Platz 1 an Albert Romstädter (Brodhausen/Schnitt 5,0000) vor Markus Burgthaler (Perach/Schnitt 5,0000). Den dritten Platz erkämpfte sich mit einen Schnitt von 6,0000 Daniela Romstädter vor Fritz Eberherr mit 7,6667 Schnitt.
Mit trinkbaren Preisen wurden die Sieger belohnt. Höhepunkt des Abends ist und bleibt jedoch die Bekanntgabe des Gewinners und Wanderpokals – des so genannten Loserpokals. Sieger des „begehrten“ Trostpreises aus der Antike war 2014 (Brodhausen) Daniel Demmelmair mit einem Schnitt von 19,3333.
Die Schützen zeigten, dass ihre Kondition nicht nur beim Schießen sehr gut ist, sondern auch beim Feiern. Deutlich nach Mitternacht fand das lustige Treiben ein Ende. Weitere gemeinsame RWK-Feiern werden künftig stattfinden, schon alleine wegen des Loserpokals.
Bildtext
Das kameradschaftliche Miteinander der Brodhauser und Peracher Schützen hat jahrelange Tradition und wurde auch heuer wieder mit einer gemeinsamem Rundenwettkampfabschlussfeier kulinarisch, einem sportlichen Dreikampf, sowie in zünftiger und gemütlicher Atmosphäre im Schützenstüberl der SG Perach begangen.

 

P1060085-rIm Bild von links die fünf Preisträger: Daniela Romstädter (3.), Markus Burgthaler (2.), Daniel Demmelmair (mit dem “Loserpokal”). Gesamtsieger Albert Romstädter und Fritz Eberherr (4.).

Bürgermeister Hans Eschlberger bedankte sich bei den Ehrenamtlichen seiner Ainringer Gemeinde

Im Haus der Kultur in Ainring haben vor zahlreichem Publikum von 1. Bürgermeister Hans Eschlberger, assistiert von den Stellvertretern Gabriele Noreisch und Gerhard Kern, ehrenamtlich tätige Mitbürger gewürdigt und ausgezeichnet. Die Geehrten erhielten unter anerkennendem Applaus im vollbesetzten Saal jeweils die dekorative Urkunde und eine Ehrenamtsmedaille.

In seiner Ansprache stellte 1. Bürgermeister Hans Eschlberger fest, dass die 17 Persönlichkeiten, die mit der Ehrenamtsmedaille ausgezeichnet würden, sich in den Vereinen und der Gemeinschaft in ganz besonderer Weise verdient gemacht hätten. Das neue Ainringer Gemeindelogo beinhalte nicht ohne Grund den Zusatz „Eine starke Gemeinschaft”.

Eine starke Gemeinschaft brauche Leute, die sich mit Energie, Ausdauer und mit großer Leidenschaft einbringe und so für die Allgemeinheit unschätzbar wertvolle Dienste in verschiedene Sparten leiste, sei es in Sport, Musik, Chor, Traditions- und Brauchtumspflege, Seniorenarbeit, Ausbildung sowie Jugendleitung in Hilfsorganisation. Der Bürgermeister zählte beispielhaft die vielfältigen Möglichkeiten auf, zutreffend zu den zu ehrenden Personen.
Mit Stolz könne die Gemeinde auf einen großen Personenkreis verweisen um im Dienste für die Allgemeinheit zugleich Vorbilder für alle Generationen zu sein, besonders für die Jugend, sagte Eschlberger und fügte an: „All diese Bürgerinnen und Bürger haben eines gemeinsam – sie nehmen sich Zeit für andere. Die Zeit ist ein wichtiger Wert. Dafür haben die Indianer einen schönen Satz gefunden: `Wer sagt, ich habe keine Zeit, der sagt, ich habe kein Herz`”.

Den Kreis der Ehrenden rief der Bürgermeister zu: „Ihr habt euch die Zeit genommen, Verantwortung übernommen und Werte vermittelt. Lebensqualität misst sich nicht am Bruttosozialprodukt und an den Wachstumsraten. Lebensqualität und Glück, das wir alle suchen, ist nicht geprägt vom `immer mehr` und `immer schneller`´, sondern vom Für- und Miteinander, gerade auch in unseren dörflichen Gemeinschaften. Ihr macht unsere Heimat lebendig und lebenswert, für alle Generationen, für Jung und Alt, was auch der Kreis der heute Anwesenden eindrucksvoll beweist.” Hans Eschlberger bedankte sich im Namen der Gemeinde Ainring für unermüdlichen Einsatz und Idealismus.
Der Hammerauer FC-Vorsitzende Gernot Althammer nahm die Gelegenheit wahr, sich namens der Vereine bei der Gemeinde zu bedanken, auch dass die Würdigung für Ehrenamtliche und Sportler in einem solch feierlichem Rahmen stattfinde. Sicher gebe dies Funktionären und Sportlern Ansporn und Auftrieb sich weiterhin zu engagieren, auch sei dies Bestätigung der hervorragend erbrachten Leistungen.

Auch wenn Millionen Menschen in Deutschland im Sportverein Sport treiben und Vorbildern nacheifern, so würde das Gesamtbild des sportlichen Geschehens von den „Stars” geprägt. Doch auch in der Region gebe es genügend Spitzensportler, die mit ihrer Vorbildfunktion Kinder und Jugendliche animieren, es ihnen nachzumachen. Ein Blick in die Runde der Anwesenden im Ainringer Kultursaal beweise, dass es an Top-Leistungen, Rekorden und Medaillen nicht mangle. Nötig seien auch Vorbilder für Fairness und Teamgeist, Vorbilder, die nicht nur das neueste Outfit präsentieren, sondern auch zeigen, dass Sport und Ehrenamt ebenso eine Sache des Persönlichkeitsbildes, des Charakters und eine Frage der Einstellung sei.

Gernot Althammer betonte, Vereine und Hilfsorganisationen hätten auf allen Ebenen die Aufgabe der Integration von ausländischen Mitbürgern und Aussiedlerfamilien übernommen und damit eine wichtige soziale Funktion in der Gesellschaft. Vereine und Verbände seien durch wandelnde Nachfragen nach Sportangeboten gefordert. Entscheidend sei für eine Weiterentwicklung oft der Zustand der benützten Anlagen. Würden diese nicht mehr den Anforderungen entsprechen, müsse man neue Wege gehen, für die jedoch öffentliche Unterstützung nötig sei. „Unsere Gemeinde hat uns bisher mit dem Schaffen und Unterhalt der notwendigen Einrichtungen hervorragend unterstützt”, lobte Althammer. Dies sei mit Hilfe des Gemeinderates, den Mitarbeitern des Bauhofes und der Gemeindeverwaltung unter der Regie von 1. Bürgermeister Hans Eschlberger in den letzten zwölf Jahren in vorbildlicher Weise erfolgt. Der FC-Vorsitzende fügte den Dank an, für die persönliche Präsenz bei Veranstaltungen, Hauptversammlungen, Weihnachtsfeiern, Siegerehrungen sowie der jährlichen Jugendförderung der Gemeinde.

Gernot Althammer wünschte sich vom Bürgermeister und seinem neugewählten Gemeinderat, dass es auch künftiges Ziel der Kommune sein sollte, trotz knapper werdender Haushaltsmittel den Sport im Gemeindebereich bestmöglichst zu fördern und zu unterstützen. Attraktivität und Lebensqualität einer Gemeinde würden wesentlich auch auf vorhandene Sport- und Freizeitanlagen beruhen. Die Frage, ob der Sport ein wichtiger Teil der Gesellschaft oder nur Belastung für den kommunalen Haushalt sei, sollte – so Althammer mit einem Augenzwinkern – von der Gemeinde so eindeutig beantwortet werden wie bisher.
Der Bürgermeister fing den Ball auf und bemerkte, Gernot Althammer werde als künftiger Gemeinderat ein Verfechter sportlicher Belange sein. Man werde sich im Rathaus auch weiterhin den Wünschen und Anliegen, soweit möglich, nicht verschließen.

Aufgerufen für die Ehrung verdienter, ehrenamtlicher Bürger wurden :
BRK-Wasserwacht Freilassing-Ainring: Maria Krinke (16 Jahre Ausbilderschwimmen, 4 Jahre Jugendleiterin, 12 Jahre Schriftführerin).
GTEV Edelweiß Hammerau-Ainring: Franz Hasenöhrl (18 Jahre 2. Vorstand, 6 Jahre Fähnrich), Dieter Nowak (10 Jahre Schriftführer, 12 Jahre Vereinsausschuss, 4 Jahre Kassenprüfer).
Kinder- und Jugendarbeitskreis Mitterfelden: Gerhard Winkler (17 Jahre Kassier, vieljährige Arbeit als Ministrant und Oberministrant in Mitterfelden).
Kirchenchorverein Feldkirchen-Mitterfelden: Rupert Herbst (16 Jahre Kassier), Professor Peter Ullrich (10 Jahre Chorleiter und Dirigent).
Krieger- und Reservistenverein e.V. Ainring: Helmut Moka (20 Jahre Kassier).
Musikverein Ainring: Mathias Wiesbacher (20 Jahre Dirigent), Reinhard Dusch (20 Jahre Vorstand), Lorenz Gaßner (30 Jahre Kassier).
Musikverein Thundorf-Stzraß e.V.: Hans Althammer (4 Jahre Schriftführer, 9 Jahre 1. Vorstand, 7 Jahre 2. Vorstand), Alois Kriechbaumer (24 Jahre Kassier).
Seniorenclub Mitterfelden: Hubert Surrer (12 Jahre 1. Vorstand, 4 Jahre 2. Vorstand, 16 Jahre Reiseleiter).SG Ulrichshögl: Josef Edfelder (24 Jahre Luftgewehrreferent, 5 Jahre Sportwart, 5 Jahre Schriftführer).

SG Almenrausch Perach: Markus Fundeis (15 Jahre 1. Kassier).

TSV 1862 Bad Reichenhall: Ferdinand Kern (10 Jahre Trainer der Nachwuchs- und Wettkampfmannschaft der Schwimmabteilung). Er bedankte sich gesondert, dass die Gemeinde heuer das Schwimmbad für die Austragung der oberbayerischen Jahrgangsmeisterschaften wieder zur Verfügung stellt.

Markus Fundeis (15 Jahre 1. Kassier).

Markus Fundeis (15 Jahre 1. Kassier).